Pandoras Play - News

      Auf 'Kassandras Kinder' freue ich mich sehr, die Mischung aus Hörspiel und Lesung habe ich in den ersten beiden Folgen gemocht. Ich hatte überhaupt nicht damit gerechnet, dass da noch etwas nachkommen könnte, umso größer ist jetzt die Freude. Und was sind schon 11 Jahre Wartezeit?

      SchattenMan schrieb:

      Dann erscheint es etwas später was auch nicht schlecht ist.
      Gegen 'Kassandras Kinder' kann man hier wirklich von 'etwas später' reden, die letzte Folge erschien ja gerade mal vor 5 1/2 Jahren. Verstehe einer, warum die Käufer so ungeduldig sind.

      Ich mache mir halt nur ein wenig Sorgen, ob ich mit meinen 52 Jahren noch eine Chance habe, das Ende von 'Terra Mortis' zu erleben.
      Das Leben ist eine wilde Reise! Gefährlich! Unvorhersehbar! Voller Überraschungen - selbst wenn du es damit verbringst, irgendwo auf einem Stuhl an ein und derselben Stelle sitzen zu bleiben. (Walter Moers)
      "Chronologie der letzten Tage" ist Körperverletzung. Habe selten so etwas schlechtes gehört. Bei "U-666" sind die ersten drei Folgen sehr interessant, die nachfolgenden zwei völlig daneben. "Schattensaiten" ist auch nicht so meins. Schlechte Sprecher und komische Geschichten. "Das dunkle Meer der Sterne" fand ich richtig gut, ebenso "Terra Mortis". "Kassandras Kinder" sind Hörbücher mit guten Geschichten, aber mäßigen Sprechern. "Tonspuren" "Grüße aus Gehenna" und "Hörgespinste" (inkl. des für mich überbewerteten "Open The Door") konnten mich auch nicht fesseln. Ein Hörspiel/Hörbuch mit mäßigen oder schlechten Sprechern kann ich gar nicht hören. Und das ist der Knackpunkt bei PandorasPlay.
      Kassandras Kinder

      Ich habe mir die Tage die beiden alten Folgen noch einmal angehört, um wieder in die Geschichte reinzukommen. Anschließend folgte dann die neueste Folge.

      Insgesamt muss ich sagen, dass mir das Rahmenhandlung der Geschichte sehr sehr gut gefällt. Es müssen Geschichten erzählt werden, da sie ansonsten wahr werden...
      Marco Göllner als Hauptcharakter leistet als Sprecher hervorragende Arbeit und seine Rolle als Detektiv finde ich klasse. Man kommt von Folge zu Folge in der Rahmenhandlung immer einen kleinen Schritt weiter. Ich hoffe aber in Folge 4, dass man nun noch etwas mehr über die Hintergründe erfährt und die Beweggründe der Gegenpartei mehr beleuchtet wird, sonst tritt man zu sehr auf der Stelle...

      Die einzelnen, erzählten Stories sind insgesamt gut gelungen. Manche gefallen mir mehr (Snuff, Die Statue, Fleisch) als andere (Höllentor).

      Die Mischung aus Lesung mit Hintergrundgeräuschen und Hörspiel als Rahmenhandlung ist für mich prima umgesetzt. Hoffentlich dauert es bis Folge 4 nicht wieder so lange. ;)

      Als nächstes erscheint Hörgespinste Folge 6: Suici.de
      Stutzt ihr erst einmal beim Lesen des Titels? Wieso ist da ein Punkt in der Mitte des Wortes? Warum hat Pandoras Play eigentlich häufiger so komische, sperrige Titel und nicht einfach so was wie Angriff der Druiden-Priester?
      In dieser Folge geht es um eine geheimnisvolle Internetseite, auf der sich Menschen verabreden, Selbstmord zu begehen. Und es wäre kein Pandoras Play Hörspiel, wenn es nicht einen übernatürlichen Twist geben würde.
      Aber sagt doch: Wie gefällt euch der Titel?
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      Ein kleiner Einblick hinter die Kulissen von Pandoras Play – Wie entsteht eigentlich ein Hörspiel?
      Die neue Folge Hörgespinste Suici.de ist geschrieben von Katja Behnke (also mir;-) und ich dachte, es ist vielleicht interessant für euch zu lesen, wie dieses Hörspiel entstanden ist. Die allererste Idee dazu kam mir und Klaus 2003 (!!!). Walter Blohm, unser ehemaliger Schattensaiten-Erzähler ist sehr aktiv in der Bielefelder Theaterszene, er schreibt selber Stücke und inszenier...t auch. Auf seine Empfehlung hin haben wir auf einem Theaterfestival hier in Bielefeld das Stück Norway Today gesehen. Die Ausgangssituation hier ist, dass sich zwei Teenager im Internet treffen und verabreden, gemeinsam Selbstmord zu begehen. Norway Today ist ein Drama mit medienkritischem Ansatz – aber diese Ausgangssituation, dass sich jemand im Netz zum Selbstmord verabredet, hat Klaus und mich fasziniert und wir hatten sofort die Idee, dieses Prämisse für ein Grusel-/Horrorhörspiel zu verwenden.
      Hier ein paar Infos zu Norway Today (es gibt übrigens auch eine Hörspiel-Version davon).
      de.wikipedia.org/wiki/Norway.today

      Schaut in den nächsten Tagen immer mal wieder vorbei, ich poste noch mehr zur Entstehungsgeschiche der neuen Hörgespinste Folge Suici.de!

      Für die Bearbeitung konnten wir Marcel Schweder (Das dunkle Meer der Sterne, Terra Mortis uva.) gewinnen. Marcel hat es wieder einmal kongenial geschafft, durch Einsatz der unterliegenden Atmos und Geräuschen die Stimmung des Stoffes einzufangen. Dabei hat bestimmt auch die Musik von Steffen Kegel geholfen. Steffen hat schon öfter Musik für uns gemacht, so z. B. auch für die Hörgespinste-Folge Kuckuckskind. Steffen will am Anfang unserer Zusammenarbeit immer gerne, dass ich i...hm beschreibe, wie die Musik klingen soll. Das ist für mich als völlig musikalisch unbegabtem Menschen immer ein richtiger Kraftakt, weil ich es sehr schwer finde, Töne mit Worten zu beschreiben. Ich habe immer eher ein Gefühl, wie etwas klingen sollte, kann es aber nur schwer in Worte fassen. Ich bin immer sehr dankbar, wenn ich die erste Entwürfe anhören kann und dann Feedback geben kann, in welche Richtung Steffen weiterarbeiten soll.
      Suici.de ist damit das Hörspiel, wo es von der ersten Idee bis zum fertigen Hörspiel am längsten gedauert hat (14 Jahre!) und es ist von allen Hörspielen, die ich bisher geschrieben habe, mein persönliches Lieblingshörspiel. Es ist ein Hörspiel, dass echt unter die Haut geht, ein spannendes und unglaublich intensives Hörerlebnis. Ich würde mich freuen, wenn ihr hier zurückmeldet, wie euch diese Folge gefallen hat und ob es bei euch auch zum Pandora Lieblingshörspiel wird.

      Heute habe ich noch zwei Dinge für euch, die ich euch bisher vorenthalten habe - das hole ich hiermit nach.

      Zum einen der Klappentext zur Folge:
      Leonard und Beate Heidel sind entsetzt. Als sie spät in der Nacht von einem Theaterbesuch nach Hause kommen, finden sie ihre Tochter Fiona ohnmächtig vor ihrem Computer, auf dem Schreibtisch eine leere Flasche Alkohol und aufgebrauchte Packungen Aspirintabletten. Ein Selbstmordversuch.
      Wie konnte das nur passieren – Fiona hatte doch nie depressiv gewirkt, war immer ausgeglichen, fröhlich und hatte viele Freunde. Leonard Heidel kommt einem dunklen Geheimnis auf die Spur. Auf der Internetseite suici.de verabreden sich Jugendliche, Selbstmord zu begehen. Doch der Tod ist kein Ende: auch nach ihrem Ableben posten die Dahingeschiedenen noch neue Beiträge, schwärmen begeistert von der anderen Seite. Steckt der geheimnisvolle Anderland dahinter? Leonard beginnt Nachforschungen anzustellen. Kann er seine Tochter noch retten?
      Hoffentlich macht er alle, die das Hörspiel jetzt noch nicht kennen, neugierig.
      An alle, die es schon gehört haben: Wie hat es euch gefallen - würde mich sehr über Rückmeldungen freuen!

      Zum anderen: Zwei Coverdetails von unserer Grafikerin Sandra Stücker: Die Whiskeyflasche auf dem Cover ist natürlich das ureigene Pandora Label;-)
      Auch hier würden wir uns über Feedback freuen - gefallen euch die Cover oder hättet ihr lieber etwas anders?
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      Nach den wirklich sehr bescheidenen Teilen 4 und 5 kann es nur besser werden. Das Cover gefällt auf jeden.


      Ihr habt mit euren Vermutungen ins Schwarze getroffen: Das Bild zeigt das Cover der neuen U-666 Folge: 1967: Bestie. Diese Folge knüpft wieder stärker an Folge 1&2 der Serie an (zurück auf die Insel;-) und ihr erfahrt mehr Details, was damals passiert ist. Hier schon einmal das Cover und der Klappentext:

      1967 – Fünf Jahre nach den schrecklichen Ereignissen auf dem versunkenen U-Boot und der naheg...elegenen Insel im Pazifik scheint alles wieder idyllisch und friedlich.
      Und dennoch ist etwas seltsam: Die Fischer einer Nachbarinsel stellen fest, dass ihr Fang immer schlechter wird. Warum bleiben die Fische aus? Die Dorfgemeinschaft bittet das Festland um Hilfe. Galtero Kemen wird von der Regierung mit den Nachforschungen beauftragt. Zu seinem Ärger wird ihm die rebellische Meeresbiologin Esmeralda an die Seite gestellt – seine Noch-Ehefrau. Die beiden sollen den Ursachen auf den Grund gehen. Doch die Ermittlungen führen sie auf die Insel des Schreckens – und geradewegs ins Angesicht der Bestie.


      Quelle: facebook.com/107966865937869/p…799653295/?type=3&Theater
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