Rundfunkgebühren - sind zu niedrig !

      Rundfunkgebühren - sind zu niedrig !

      Der Wunschzettel der ARD

      Die ARD will immer mehr Geld:
      Wenn es nach ihr geht, erhöht sich der Rundfunkbeitrag analog zum Bruttoinlandsprodukt – ohne lästige Prüfung.
      ...
      Einen solchen Sinn für Realität hat man doch gerne:
      Es sei „nicht realistisch“, dass der Rundfunkbeitrag auf Dauer bei 17,50 Euro im Monat bleibe.
      Das schreibt die ARD in einem Strategiepapier, aus dem der Fachdienst „epd medien“ zitiert.
      Und was ist nach Ansicht der Öffentlich-Rechtlichen realistisch? ....
      ....

      . . . . . .

      Der komplette Artikel : faz.net/aktuell/feuilleton/med…eld-14578111.html?ref=yfp
      #
      Negan : - What's your Name ?
      Daryl : - Easy Street !
      #
      Wenn Das Die Lösung ist , dann will ich das Problem zurück
      #
      " DU! DU! DU! "

      Pig Hoschi aka Cerebral-Bulimie
      Meinetwegen könne sie die Gebühren erhöhen wenn sie im Gegenzug dann auch Produktionen zeigen die man sich anschauen kann. Das Programm sollte dann mehr beinhalten als Tatort, Polizeiruf, Sturm der Liebe, Roten Rosen, In aller Freunschaft oder diverse Zoo-Dokus, das sind alles Dinge die auf X anderen dritten Programmen dann auch bis zum Erbrechen wiederholt werden.
      Langeweile ist der Zeitvertreib der Dummen. (Erhard Blanck)

      Tobbe_ schrieb:

      Meinetwegen könne sie die Gebühren erhöhen wenn sie im Gegenzug dann auch Produktionen zeigen die man sich anschauen kann. Das Programm sollte dann mehr beinhalten als Tatort, Polizeiruf, Sturm der Liebe, Roten Rosen, In aller Freundschaft oder diverse Zoo-Dokus, das sind alles Dinge die auf X anderen dritten Programmen dann auch bis zum Erbrechen wiederholt werden.

      Amen to that.
      Auf die Liste kann man noch die idR unerträglich weichgeschliffenen Degeto-Filme setzen.

      Wie genial wäre das denn, wenn man sagen könnte "HBO brauchen wir in D nicht, das wirklich coole Zeug läuft bei uns auf ARD/ZDF." Dann könnten sie gerne mehr verlangen. Aber so ... seit 10 Jahren habe ich keinen TV mehr, und nur für gelegentlich mal ein Feature auf arte aus der Mediathek sehe ich die undifferenziert zu zahlenden Beiträge nicht ein. Aber man hat ja keine Wahl mehr.
      Kein einfaches Thema. Zuerst ist mir eine Tagesschau grundsätzlich einmal lieber als RTL2-News. Aber man sollte tatsächlich einmal überlegen, ob das heute System noch zeitgemäß ist. Die Österreicher haben jetzt schon die Verschlüsselung und bei uns wird es ja mit DVB-T2 ab Mitte nächsten Jahres teilweise (private Programme) auch beginnen.
      Mein Vorschlag dazu: Ein Pay-System mit drei Säulen Öffentlich Rechtlich - Private - Sky. Und trotzdem bin ich sicher, dass die Mehrzahl der "GEZ-Schreier", auch für die ÖR Geld ausgeben würden.

      Am aaaaaallerliebsten wäre mir, dass man jeden Sender einzeln buchen könnte, da würde bei mir sicherlich nicht soviel zusammen kommen, denn sind wir ehrlich, in der Hauptsache guckt man TV, weil es da ist und frei empfangbar.

      Und noch was: Rote Rosen oder Carmen Nebel etc. ist auch nicht mein Programm, aber man ist ja nicht alleine auf der Welt und solche Programme haben mehr Zuschauer, als das was wir vielleicht bevorzugen würden.

      bocksbox schrieb:

      Und noch was: Rote Rosen oder Carmen Nebel etc. ist auch nicht mein Programm, aber man ist ja nicht alleine auf der Welt und solche Programme haben mehr Zuschauer, als das was wir vielleicht bevorzugen würden.


      Aber das ist doch komplett unlogisch. Mit Sendungen wie "Carmen Nebel" verdient das ZDF (welches meiner Meinung nach schon seit Jahrzehnten privatisiert gehört hätte) keinen Cent, hat nur exorbitante Kosten.

      Ich bin hier auch exakt gegenteiliger Meinung zu daneel, gerade 3Sat, arte, die Spartenkanäle und die Dritten und erst recht die Radiosender rechtfertigen den ÖRR. Ein Sender für die ehemalige Zone würde natürlich reichen, den Hässlichen Rundfunk könnte man im SWR aufgehen lassen, sonst passt das schon. Ausgenommen der völlig irrwitzigen Pensionsproblematik, aber das ist andere Baustelle.

      bocksbox, die Österreicher verschlüsseln nur deshalb, weil sie die Deutschen wegen der Rechteproblematik dazu zwingen, das haben nicht sie sich ausgedacht.
      "Ich habe mittlerweile ca. 30000 Hörspiele gehört, bitte, danke."

      Simmering gegen Kapfenberg Greenskull gegen Audionarchie Dreamland gegen Greenskull - das ist Brutalität

      Chris schrieb:

      Aber das ist doch komplett unlogisch. Mit Sendungen wie "Carmen Nebel" verdient das ZDF (welches meiner Meinung nach schon seit Jahrzehnten privatisiert gehört hätte) keinen Cent, hat nur exorbitante Kosten.


      Das ist auch nicht der Sinn und Zweck des ÖR. Der Tatort oder ein Spielfilm bringt ja auch kein Geld ein. Deshalb ist er ja Gebührenfinanziert und damit unabhängig. Auch wenn das einige in den heutigen Zeiten nicht so sehen, aber das ist ein anderes Problem.

      daneel schrieb:

      aber die Lohn- und Pensionskosten halte ich für nicht notwendig. Das hat nichts mehr mit der Sicherung der Grundinformation zu tun.


      Die IMHO sinnvollste Alternative wäre das eindampfen.

      Wenn ich mich recht erinnere haben wir z.B. über 40 (!!) ÖR Radiosender. Schaut man sich an, dass Nachts ein Sender (in der Regel SWR3) die Beschallung für ganz Deutschland übernimmt, köpnnte man die Zahl locker auf 10 reduzieren, die dann Deutschlandweit senden und jeder einzelne davon Sparten abdeckt. Einer für klassische Musik, einer Mainstream-Pop-Musik, einer für Kunst & Co. (da könnten dann auch Hörspiele drunter fallen), einer für Nachrichten (hier gäbes es genug Zeit auch über regionale Sachen zu berichten), einer für Metal, einer für EDM - ich denke, ihr kapiert, was ich meine. Damit könnte das Personal der Radiosender locker um 2/3 gesenkt werden.

      Selbiges kann man logischerweise auch bei den Fernsehsendern machen. Für eine Grundversorgung braucht man nicht 2 Sendeanstalten (ARD und ZDF), von denen z.B. jede ein Team zur Berichterstattung von Großereignissen wie der WM schickt. Auch hier könnte man "best of both worlds" zusammenstellen. Also ein großer SEnder (entweder ARD oder ZDF) und dann eben noch hervorrangende Spartenkanäle wie Arte, 3Sat, Phoenix etc. Hier kann die Anzahl der Sender sicherlich fast halbiert werden.

      Würde man das angehen, würden sich die monatlichen Kosten auf max. EUR 10,00 (eher sogar weniger) senken lassen und das wäre sicherlich auch wieder für das Gros der Bundesbürger aktzeptable.
      "SAVE THE CHEERLEADER, SAVE THE WORLD"
    Hier geht's zum HÖRSPIEL-PLAYER ...