Hanni und Nanni (52) - Castingfieber mit Hanni und Nanni

      Hanni und Nanni (52) - Castingfieber mit Hanni und Nanni

      Elli will unbedingt ein Popstar werden. Nun scheint ihre Chance gekommen zu sein, denn die Fernsehsendung „Kometen-Star“ kommt in die Stadt. Elli meldet sich an. Doch bereits kurz vor ihrem Auftritt ist sie mehr als nervös. Dies zeigt sich auch beim Auftritt, denn dieser will nicht wirklich gelingen. Doch trotzdem kommt sie weiter und wird zum Recall eingeladen. Elli ist am Boden zerstört, denn noch einmal kann sie nicht auftreten. Hanni und Nanni wollen ihrer Cousine helfen. Doch es handelt sich um einen Knebelvertrag, aus dem Elli nicht mehr herauskommt. Und bei einem Gespräch auf der Toilette werden sie Zeuge, was wirklich hinter der Sache steckt. Nun muss ein guter Plan her…

      Die Covergestaltung präsentiert sich weiter sehr gelungen. Auch Titel und Klappentext passen und machen Lust auf das kommende Geschehen.

      Der sprecherische Bereich ist wirklich gelungen. Erzähler Lutz Mackensy führt toll durch die Geschehnisse. Dazu natürlich wieder die gesamte Lindenhof-Crew. Hier bekommen wir gelungene Auftritte von Regine Lamster, Manuela Dahm, Kerstin Draeger, Reinhilt Schneider, Barbara Schipper und Susanne Wilkow zu hören. Ihre Darbietungen empfinde ich als sehr authentisch. Klasse finde ich Christiane Leuchtmann als Frau „Eiswürfel“ Högemann. Auch die übrigen Darbietungen gefallen mir alle wirklich gut. Insgesamt eine sehr gute Gesamtleistung in diesem Bereich.

      Mit dem Thema Casting-Shows bekommen wir hier einen interessanten Aufhänger geboten. Wie so viele Mädchen dieser Welt träumt auch Elli vom schillernden Leben eines Popstars. Daraus strickt man eine klasse Story und Elli ist dafür natürlich wie geschaffen. Ich mag die Figur der Elli innerhalb der Reihe, da sie einen tollen Kontrast zu den übrigen Lindenhof-Mädels darstellt, bei denen man sich ja manchmal fragen muss, ob die Realität an ihnen vorbeigeht. Beim Auftritt von ihr gibt es dann auch ein wenig was zum Lachen, denn dieser geht ordentlich in die Hose. Anschließend ist Elli dann aber so traurig, dass sie einem schon fast ein wenig leidtun kann. Der Charakter der Frau Högemann ist natürlich ein
      klein wenig überspitzt dargestellt. Passt aber zu dem, was man aussagen möchte. Die warnende Botschaft und die Rolle des Fernsehens in Bezug auf Einschaltquoten dringen gut und verständlich an das Ohr der Hörerschaft.

      Mit einem schwungvollen Finale und einem abschließenden Streitgespräch findet man für diese Folge auch ein gelungenes Ende. Längen gibt es keine und die Folge ist absolut kurzweilige Unterhaltung.

      Die musikalische Untermalung ist toll. Tolle Stücke sorgen für eine gute Atmosphäre.

      Insgesamt eine Folge der Reihe, die mir große Freude bereitet hat und eine klare Empfehlung erhält.
      Bilder
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