USA-Wahl: die verzerrte Berichterstattung

    USA-Wahl: die verzerrte Berichterstattung

    Das ist ein großes Thema, und es ist definitiv OT. Aber vielleicht interessiert es auch ein paar hier?

    The Donald leistet sich einen Klopper nach dem anderen, Hillary Clinton ist nicht nur (wie schon oft erprobt) geheimnistuerisch über ihre "Lungenentzündung" (wenn's denn eine ist) -- doch das Bild, das uns unsere Medien von der US-Präsidentschaftswahl präsentieren, ist bestenfalls ein Zerrbild. Das kommt vielleicht daher, dass wir Europäer die Prinzipien einer Wahl in den USA nicht verstehen (können), da wir zu sehr daran gewöhnt sind, ein in wichtigen Dingen ausgeglichenes Staats- und Rechtssystem zu haben. Das ist dort nur noch sehr begrenzt verlässlich. Jahrzehnte der Privatisierung haben sowohl in der öffentlichen Infrastruktur als auch im Gesundheits- und Sozialwesen Spuren hinterlassen, die mehr an ein Dritte-Welt-Land als an eine "Führungsnation" erinnern lassen.

    Erstaunlicherweise berichten die Medien hierzulande clintonlastig. Die einen tun das, weil sie die Alternative Trump für noch schlimmer halten (was auch stimmt, aber wie konnte es überhaupt dazu kommen, dass die zwischen Scylla und Charybdis wählen müssen?). Aber auch während der Vorwahlen war der innerparteiliche Rivale Bernie Sanders hier weniger als Hoffnungsträger als eher als "Sozialist ohne Chance" oder als "Spinner" gebrandmarkt, ein Vorurteil, das selbst die endlosen Enthüllungen zu Hillary Clintons Skandalen und den Machenschaften des Demokratenkongresses nicht dämpfen konnten. Warum ist das so? Ich kann es mir nicht erklären.

    Bernie Sanders wurde im September '16 gerade zum beliebtesten Senator der USA gewählt. Mit großem Abstand. Das ist insbesondere deswegen von Bedeutung, wenn man sich vor Augen führt, dass Clinton und Trump die unbeliebtesten Präsidentschaftskandidaten aller Zeiten sind, die ihren Wahlkampf hauptsächlich darauf aufbauen, dass sie die gegnerische Partei so gut es geht dämonisieren. Das ist ja auch recht einfach, schaut man sich an, was die alles so auf dem Kerbholz haben.

    Die Amis werden das natürlich unter sich ausmachen müssen. Aber verblüfft bin ich schon, dass deutsche Medien Julian Assange für seinen "Kreuzzug" gegen Clinton anprangern und ihm unterstellen, er würde Trump unterstützen. Und das hauptsächlich, weil er sich den Zeitpunkt seiner Veröffentlichungen danach aussucht, wann die Clinton-Maschinerie sich nicht gut durch Tarnen und Täuschen dagegen wehren kann.
    Sollte die deutsche Presse nicht auf Seite des Kandidaten Sanders sein, der das beste Programm für die USA (my 2c) im Auge hat und der nicht so skandalös in den internationalen Beziehungen herumzuwerkt, wie es Trump zu tun verspricht und Clinton bereits unglücklicherweise bewiesen hat?
    They call me the Fader. Which is what I'm about to do.

    Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, d.h. man darf sie kostenlos nutzen.
    Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. man darf sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.
    Die Staatsmedien in Deutschland für deren Gehalt die Politik von Ihren Bürgern eine extra Steuer einteibt und wo abgehalfterte Politiker sich in Ihrem Ruhestand als Irgendein Ratsmitglied nochmal die Taschen füllt berichten schon seit längerem so wie Sie glauben dass es den aktuell regierenden in Deutschland gefällt. Die großen privaten Medien sind auch immer mit irgendwelchen Altparteien verbunden und berichten daher auch meist gleich. Wenn die kriecherei zu offensichtlich wird kritisiern Sie mal irgendwas kurz um es danach gleich wieder zu vergessen.

    So ist das aber in fast allen Ländern. Wer Englisch kann und Internet hat kann ja lesen und hören was die andern so meinem und dann kann man sich seine eigene Meinung bilden.

    Clinton oder Trump entscheiden zum Glück nicht die deutschen Medien sondern das machen die Amerikaner und die wissen noch nicht mal wo Deutschland auch nur so ungefähr auf der Landkarte liegt.

    Persönlich würde ich weder gerne Clinton noch Trump wählen, würde aber eher Trump nehmen, da mir Clinton schon zu lange in der Parteien Landschaft aktiv wäre.
    Aber immerhin dürfen die in den USA wählen. In Deutschland kann ich mich nicht zwischen Merkel oder sonst wem entscheiden sondern bekomme von den korrupten Parteien irgendwen vorgesetzt für den sich die Industrie entschieden hat.
    mfg
    warbird

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    So, jetzt noch geschwind eine Erklärung dazu nachgereicht :saint: ...

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    Ich habe das Thema geschlossen bevor es wieder einmal völlig unnötig in Grabenkämpfe ausartet #schreck# ...
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