Batman (Gotham Knight 1) - Der Mann in Schwarz

      Batman (Gotham Knight 1) - Der Mann in Schwarz

      Was ist in Gotham City los? Menschen verschwinden und werden brutal verstümmelt an das Flussufer des Gotham River gespült. Doch damit nicht genug. Es taucht ein Gegenspieler auf – der Mann in Schwarz. Schnell wird Batman klar, dass es sich um Jacob Feely, einem ehemaligen Insassen von Arkham Asylum handelt. Batman nimmt die Jagd auf…

      Sascha Rotermund bekommen wir in der Rolle des Bruce Wayne bzw. als Batman zu hören. Leider gefällt er mir in der Rolle des Schwarzen Ritters nicht ganz so gut. Vieles wirkt aufgesetzt und gezwungen, was aus meiner Sicht an dem gezwungenen Tief-Gespreche liegt. Dies wirkt oftmals sehr überzogen. Hier ist noch Luft nach oben. Sehr gut gefällt mir Jürgen Thormann in der Rolle des Alfred. Einen großen Anteil hat auch Erzähler Gordon Piedesack zu bewältigen. Er macht seine Sache wirklich gut und treibt die Geschichte toll voran. Dies ist ein klasse Auftritt. Als ich Lutz Mackensy in der Rolle des Jacob Feely gelesen habe schwante mir böses. Ganz so schlimm kam es allerdings dann nicht. Er liefert als Bösewicht eine ordentliche Performance ab. Man muss ihn halt nur als Erzähler der Fünf Freunde aus dem Kopf bekommen. Sehr gut gefallen mir
      Friederike Solak und Tim Kreuer in den Rollen der Melissa und des Dander. Sie bilden ein tolles Duo und die Dialoge machen immer Spaß. Ein Sonderlob erhält Reen Reins in der Rolle des Commissioner Gordon. Er performt ihn wirklich grandios. In weiteren Rollen bekommen wir unter anderen noch Kerstin Draeger, Peter Weis, Jan-David Rönfeldt, Eva Michaelis oder Robert Missler zu hören.
      Insgesamt eine ordentliche Gesamtleistung in diesem Bereich.

      „Der Mann in Schwarz“ ist die Auftaktfolge der Gotham Knight Reihe und macht vieles richtig. So gelingt es, Gotham wirklich gut an das Ohr des Hörers zu bringen und bereits nach kurzer Zeit ist man im Hörspiel gefangen und möchte wissen, wie es weitergeht. Hier ist allerdings genaues Hinhören gefragt, denn es kommt zu häufigem Szenenwechsel, der Aufmerksamkeit bedarf. Auch die Mischung aus Spannung und Action in sich ist sehr stimmig gewählt. Das ich den Auftakt „nur“ gut finde liegt daran, dass der namensgebende Titel-Bösewicht nur einen Gegner darstellt, der irgendwie kein wirklicher Gegner ist. Ich hatte kein einziges Mal das Gefühl, dass Batman auch nur im Geringsten in Gefahr schweben würde. Im Gegenteil: Die Verfolgungsszene mit dem Jetpack wirkte sogar eher belustigend. Doch dies macht man dank einer grandiosen Gesamtstory wieder wett, für die hier der Grundstein gelegt wird. Hier braut sich richtig was zusammen und das ist es, was Lust auf mehr macht. Der Cliffhanger nämlich ist erstklassig und man möchte wissen, wie die ganze Angelegenheit weitergeht.

      Sound und Musik sind erstklassig und brauchen sich vor niemanden zu verstecken. Hier wurde ganz tolle Arbeit geleistet.

      Insgesamt ein ordentlicher Auftakt bei dem noch Luft nach oben ist. Unterhalten wird man allerdings trotzdem. Für Batman-Fans ein Muss und alle anderen sollten zumindest ein Ohr riskieren.
      Bilder
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      T-Rex schrieb:

      Als ich Lutz Mackensy in der Rolle des Jacob Feely gelesen habe schwante mir böses. Ganz so schlimm kam es allerdings dann nicht. Er liefert als Bösewicht eine ordentliche Performance ab. Man muss ihn halt nur als Erzähler der Fünf Freunde aus dem Kopf bekommen.

      Da er schon einige Male hier und da auch einen Bösewicht zum Besten gab,
      hat er bei mir schon längst einen 'Udo-Schenk'-Stempel bei mir aufsitzen ^^

      Schenk-Mackensy-Thormann sind bei mir so etwas wie das stimmliche Trio des Bösen :D
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