Neues von der Hörspiel-Jury

      Neues von der Hörspiel-Jury

      Morgan und Bailey, das katholisch-evangelische Priesterduo ermittelt mit Schirm, Charme und Gottes Segen. Doch erhalten sie auch den Segen von Jay und Myxin, dem schirmlos-schamlosen Podcast-Duo Infernale? Ist die CD in Hostienform designt? Ist das Hörspiel auch für Konfessionslose geeignet? Kann der Kauf auf die Kirchensteuer angerechnet werden? Wird beten helfen? Liegt als Gimmick ein Heiligentattoo zum Aufrubbeln bei? Fragen, die es zu klären gilt.

      Hörspiel-Jury Volume 86: Morgan und Bailey (1) – Der Schaf im Schafspelz
      Auf der anderen Seite bin ich für Klartext dankbar -- nachdem in den letzten Monaten wieder mal eklatant deutlich wurde, wie viele Rezensenten mit wie leichter Hand auf ihren Blogs und Sites mit großen Adjektiven Gefälligkeitsrezensionen ohne Sachverstand oder auch nur Interesse am Fach verfassen, freue ich mich darüber, dass die Hörspieljury sich einen Ruf erarbeitet hat, bei allem auch mal kritisch sein nicht unfair sein zu wollen. Es ist ja auch kein Verriss geworden -- nur eben kein "beide Daumen hoch".

      Außerdem: ja, eine Serie kann man als Serie sicher erst nach 5-6 Folgen beurteilen -- aber jede Episode muss auch für sich überzeugen können, und das gilt gerade und besonders für die Pilotfolge.
      Wie hätte das denn auch aussehen sollen? "Danke fürs Hören, kein Urteil von uns, wir warten erst mal Episode 6 ab?"
      They call me the Fader. Which is what I'm about to do.

      Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, d.h. man darf sie kostenlos nutzen.
      Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. man darf sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.
      Hmm mir gefällt Faders Ansatz und frage mich schon immer öfter in wievielen Rezensionen sympathie boni dazu gewertet werden, oder etwas aufgewertet wird, um die nächsten Rezensionsexemplare zu sichern oder um sich nicht dem Zorn der Macher auszusetzen.

      Wobei mir spontan noch ein paar User und gleichzeitig Blockbetreiber einfallen, deren Meinung ich gerne lese und das Gefühl habe, dass die sich nicht verbiegen lassen.
      Traditionen sind wie Teller


      da um zergebrochen zu werden
      @Fader:

      ​Auf der anderen Seite bin ich für Klartext dankbar


      Klartext im Sinne einer ehrlichen Meinung sollte ja immer der Fall sein. Klartext sollte nicht bedeuten, dass man seine eigene Meinung "verschönt" oder "absichtlich kritischer darstellt als sie in Wirklichkeit ist". Von Klartext kann man auch nicht nur im Zusammenhang von einer Rezension schreiben, die negativ behaftet ist, sondern kann man auch schreiben wenn es eine positive Meinung zu einem Hörspiel ist. Wenn jeder Rezensent seine ehrliche Meinung sagt, dann ist das alles was ich von ihm verlangen kann. Das wiederum bedeutet jedoch nicht gleichzeitig, dass die Meinung des Rezensenten, seine Schwerpunkte, die ihm beim hören wichtig waren, mit meinen Ansprüchen übereinstimmen. Daher höre ich lieber selbst, als mich auf die Meinung anderer zu verlassen. Dass es Gefälligkeitsrezensionen gibt, steht außer Frage. Trotzdem muss man auch ganz klar sagen, dass die viele positive Resonanz, die zum Beispiel Produkte aus dem Hause Contendo Media erhält, ein Zeichen dafür ist, dass Christoph und Markus tolle Hörspiele, die den Geschmack vieler Hörspielfans treffen, machen. Das muss man in aller Deutlichkeit sagen. Wobei, und da stimme ich Dir zu, könnte man als Rezensent manchmal durchaus auf die eine oder andere Logiklücke, die sich beim hören vor einem auf tut, ansprechen und in die Bewertung einfließen lassen. Ich ertappe doch öfters die eine oder andere Ungereimtheit in Hörspielen von Markus Topf. Jedoch, und da spreche ich nur für mich und meinen Anspruch, bereiten mir die Hörspiele trotzdem in der Regel (nicht immer, siehe Gespensterkrimi) Freude und unterhalten mich.

      Interessant, besonders im Zusammenhang mit der Gabriel-Burns Unterschriften-Aktion, finde ich, dass die Hörspiel-Jury sich nun von der Seite Experimente Stille abzunabeln versucht. Das lässt wieder viel Spielraum zum spekulieren. Was passiert wenn die Aktion keinen Erfolg hat und Burns eventuell sogar eingestellt wird. Wird die Experiment Stille Community eingestellt oder erhält sie einen neuen Namen? Ist das Auskoppeln der Hörspiel-Jury ein erstes Anzeichen dafür?
      Ich bin auch für Klartext, bin aber was die Einstiegsfolge von "Morgan und Bailey" angeht, deutlich großzügiger und werde dafür in diesem Podcast ja indirekt auch ordentlich abgewatscht :D

      Mir ist natürlich auch klar, dass man sich bei Contendo und dem Autor über so harsche Worte nicht freut, aber ich denke, dass man aus dieser Kritik durchaus was mitnehmen kann. Und im Vergleich zur Fülle der Myriaden geradezu skurril kritikloser und den Inhalt ignorierender Jubelrezensionen, die Contendo sonst abstaubt (aber glücklicherweise nicht mehr verlinkt), ist ein büschn Gegengewicht ja sicherlich verkraftbar.

      Ich persönlich höre fast sowieso alles selbst und genehmige mir Rezensionen bestenfalls im Nachklapp, weil ich es ja eh besser weiß :P
      "Ich habe mittlerweile ca. 30000 Hörspiele gehört, bitte, danke."

      Simmering gegen Kapfenberg Greenskull gegen Audionarchie Dreamland gegen Greenskull - das ist Brutalität
      @markus G.
      Für das Auslagern gibt es zwei Gründe. Der eine Grund ist technischer Natur und der zweite Grund ist, dass wir schon seit längerer Zeit YouTube für die Hörspiel-Jury ausprobieren wollten.

      @Chris
      Ich persönlich höre fast sowieso alles selbst und genehmige mir Rezensionen bestenfalls im Nachklapp, weil ich es ja eh besser weiß

      Das ist die richtige Einstellung. :D

      Hoerspiel-Jury schrieb:

      Für das Auslagern gibt es zwei Gründe. Der eine Grund ist technischer Natur und der zweite Grund ist, dass wir schon seit längerer Zeit YouTube für die Hörspiel-Jury ausprobieren wollten.

      Ich finde diese Entscheidung sehr gut - bei YouTube kann ich eure Rezensionen nämlich endlich hören, während ich es bei Experimente Stille peinlicherweise nie geschafft habe, überhaupt bis zu den Rezis vorzudringen (wobei ich jetzt nicht mehr sicher weiss, ob ich mich einfach bloß jedesmal heillos auf der Seite verlaufen hatte oder ob mir letztlich nur irgendein PlugIn fehlte, was ich nicht installieren wollte...)

      daneel schrieb:

      Wenn ich bei Amazon zu einem Hörspiel, dass mir so gar nicht gefällt, nur Fünf-Sterne-Wertungen sehen, kann ich mit einer Trefferquote von 100% sagen, _wer_ diese fünf Kommentargeber sind. Und keiner von denen ist ein "verifizierter Käufer".

      Und die Frage sei genehmigt, warum auf der Rückseite der CD der Pilotfolge eine preisende Rezi mit Quellenangabe zitiert wird, die bis heute auf besagter Website nicht zu lesen ist.
      They call me the Fader. Which is what I'm about to do.

      Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, d.h. man darf sie kostenlos nutzen.
      Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. man darf sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

      Markus G. schrieb:

      Von Klartext kann man auch nicht nur im Zusammenhang von einer Rezension schreiben, die negativ behaftet ist, sondern kann man auch schreiben wenn es eine positive Meinung zu einem Hörspiel ist. Wenn jeder Rezensent seine ehrliche Meinung sagt, dann ist das alles was ich von ihm verlangen kann.

      Das stimmt ... aber aussagefähiger ist für mich eine süße Rezension mit dem Quantum Salz. Das heisst, nicht nur quer durch die Bank loben, sondern auch mögliche Kritikpunkte anführen, damit dem Leser klar wird, auf welcher Ebene der Rezensent überhaupt empfindlich ist. Es gibt ja Hörer, die einfach alles toll finden. Ich gehöre nicht dazu, und es hilft mir, meine Hörspiele zu wählen, wenn ich differenzierte Kritiken lesen darf.
      They call me the Fader. Which is what I'm about to do.

      Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, d.h. man darf sie kostenlos nutzen.
      Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. man darf sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.
      Ich höre die Hörspiel-Jury schon seit Jahren regelmäßig und gerne. Einmal wegen des 15-Minuten-Formats, das keine Zeit für "Schwafeleien" lässt, und außerdem wegen des "Klartext-Charakters" des Podcasts.

      Was die aktuelle Ausgabe angeht, so kann ich die Kritik an dem Hörspiel teilweise nachvollziehen, insbesondere die an dem "unnötigen Geständnis". Da wurde von Markus Top in der Tat etwas übers Knie gebrochen. Ich habe jedoch den Eindruck, dass die Juroren bereits vor dem Hören mit einer negativen Grundeinstellung an "Morgan & Bailey 1" herangegangen sind, und diese Haltung auch während der Besprechung überwinden konnten oder wollten. Schon als sie in der Ankündigung die Worte "Pater Brown", "Miss Marple" und den Ausdruck "Mit Schirm, Charme und Gottes Segen" lasen, stand der Wertungsdaumen bestenfalls auf einer mittleren Position und die beiden hatten eigentlich schon keinen Bock mehr. Myxin und Jay machen keinen Hehl daraus, dass ihrer Meinung nach zu viele und vor allem zu gleichförmige Hörspiele gemacht werden; es mangelt an Innovationen. Eine Haltung, die ich in bestimmtem Maße durchaus teile. Und "M&B Folge 1" ist in ihren Augen ein Beispiel dafür. Sie kritisieren also weniger dieses Hörspiel selbst, sondern vielmehr die Zustände im Hörspielmarkt. "Morgan und Bailey" hatte nur eben das Pech, gerade zur Rezension anzustehen, und bekommt deshalb die Flak ab. Wäre der Auftakt einer neuen Sherlock-Holmes-Serie an der Reihe gewesen, wäre wahrscheinlich der gleiche Beschuss gekommen: Keine Innovation, da zu viele andere SH-Serien bereits auf dem Markt usw. Und unberechtigt wäre diese Kritik auch nicht gewesen.

      In der Vergangenheit kam mir die Abschlussbewertung manchmal etwas zu milde vor, dieses Mal etwas zu hart. Aber ich danke Myxin und Jay dafür, dass sie uns nun schon seit 86 Ausgaben offen ihre Meinung zu den Hörspielen sagen. Und dass sie selbst dann noch hinhören, wenn andere schon längst abgeschaltet haben. :)
      @Fader:

      ​Das stimmt ... aber aussagefähiger ist für mich eine süße Rezension mit dem Quantum Salz. Das heisst, nicht nur quer durch die Bank loben, sondern auch mögliche Kritikpunkte anführen,damit dem Leser klar wird, auf welcher Ebene der Rezensent überhaupt empfindlich ist. Es gibt ja Hörer, die einfach alles toll finden. Ich gehöre nicht dazu, und es hilft mir, meine Hörspiele zu wählen, wenn ich differenzierte Kritiken lesen darf.


      Wie schon geschrieben, muss jeder ohnehin den Rezensenten finden, mit dem er auf einer Wellenlänge liegt. Und je kritischer ein Hörer ist um so genauer und länger muss er suchen um jenen Hörer/Rezensenten zu finden, der mit ihm in vielen Bereichen konform geht. Hörer, die alles toll finden, brauchen in Wahrheit keinen Rezensenten, sondern in erster Linie eine Inhaltsangabe.

      @SciFi Watchman:

      ​Sie kritisieren also weniger dieses Hörspiel selbst, sondern vielmehr die Zustände im Hörspielmarkt. "Morgan und Bailey" hatte nur eben das Pech, gerade zur Rezension anzustehen, und bekommt deshalb die Flak ab.


      Es ist für einen Rezensenten gar nicht so einfach vollkommen unbelastet und neutral an eine Sache zu gehen. Wer sich Innovation und originelle Handlungen wünscht und dann zu diesem Hörspiel greift, der kann gar nicht anders als enttäuscht zu werden. Von daher kann man die Einschätzung der Beiden sicher nicht kritisieren. Das ist halt ihre Meinung. Zu hinterfragen ist nur, warum man zu diesem Hörspiel greift, wenn man in Wahrheit gar nicht so auf diese Form des Krimis steht und somit alles andere als neutral bei der Bewertung sein kann.

      Diese Thematik "originelles Skript" hatten wir auch bei SHERLOCK & WATSON - Neues aus der Baker Street (eine Hörspielserie von DAV) ... . Von daher wundert mich @Faders Haltung gegenüber dieser Art des Krimis, der sich aus vielen bekannten Themenbereichen von Film und Hörspiel zusammensetzt, und von daher das "Rad" sicher nicht neu erfindet, sondern nur "anders" zusammensetzt nicht. Auch bei besagter Holmes-Serie hatten wir diese Diskussion. Und da die Hörspiel-Jury scheinbar über diese Art des Formats ähnlich zu denken scheint, ist es ganz logisch, dass er sich durch deren Meinung angesprochen fühlt. Das wiederum bestärkt mich in meiner obigen Meinung, dass jeder den Rezensenten finden muss, der einen ähnlich Geschmack und einen ähnlichen Anspruch hat, wie man selber.
      Eine sehr interessante Diskussion bezüglich Rezensionen im generellen.

      Unabhängig von der Hörspieljury habe ich mir mal ein paar Gedanken zu meinen eigenen Meinungen, die ich hier immer poste, gemacht.

      Ich lobe ja bei gewissen Produktionen, Contendo allgemein oder die Lady, eigentlich alles. Wenn mir eine Handschrift, wie die von Markus Topf und Christoph Piasecki grundsätzlich gefällt, kann da nicht mehr viel schief gehen. Auch die Grundstimmung bei der Lady ist so eine Sache. Da muss bei mir dann auch eine Menge passieren, dass ich bei besagten Produktionen viel zu kritisieren hätte.

      Da kann ich auch verstehen, wenn einige mit der Stirn runzeln wenn sie meine Meinungen lesen.
      Das ist bei mir aber auch in anderen Bereichen so. Wenn mir, als Beispiel, die Musik eines Künstlers zusagt, dann mag ich da generell auch fast alles.
      Mir gefällt die Hörspiel-Jury nicht, daher habe ich auch die Folge nicht gehört :)

      Gebe trotzdem mal meinen Senf zu den Vorrednern.

      Ich finde man muss nicht 6 Folgen einer Serie hören um zu wissen ob man Sie gut findet oder nicht. Bei dem besprochen Hörspiel hätte ich eine 3- gegeben. Ganz nette 0815 Unterhaltung aber nichts was mich jetzt gepackt hätte. Würde ich nicht streamen können, dann würde ich Folge 2 wohl nicht kaufen und hoffen dass es schon besser werden wird. Meine Lieblingsserien haben mir eigentlich alle schon mit der ersten gehörten Folge super gefallen - die werden dann meistens später im Verlauf mittelmäßig oder gar schlecht, aber ich zähle so gut wie keine Hörspiele zu meinen Favoriten wo ich schon die erste Folge anstrengend zu hören gefunden hätte.

      Die Amazon Rezensionen Hörspiele betreffend halte ich nur ab einer gewissen Anzahl an Kommentaren für brauchbar. Kann mich da @daneel nur anschließen.
      Das gleiche gilt auch für viele Webseiten auf denen man Rezensionen zu Hörspielen lesen kann. In den Anfängen des Web und dem Aufkommen von privaten Webseiten fand ich solche Seiten prima, aber da waren die Firmen auch noch nicht im Web Aktiv. Heute habe ich den Eindruck dass viele der Webseitenbetreiber eigentlich nur Wert auf die gratis Rezensions CD legen und dann als Dankeschön einen positiven Text abliefern der dann auf deren Webseite und in abgewandelter Form noch irgendwo auf Amazon und wahrscheinlich Facebook platziert wird. Hauptsache man bleibt auf dem Verteiler der Gratis CDs.
      Dank Streaming interessieren mich die Rezis aber so gut wie gar nicht mehr. Wenn mich was vom Thema her anspricht höre ich rein, wenn nicht dann nicht oder erst viel später wenn ich grade nicht weis was ich hören soll ;)

      Was Hörspiel Podcasts betrifft mag ich am liebsten den Haschimitenfürsten :). Den Ohrcast finde ich auch noch OK - ich habe zwar den Eindruck dass die beiden da labern wie Sie die Hörspiele wirklich finden, aber meist stimme ich bei Ihren Kurzurteilen nicht überein :D Wenn Sie Gäste haben werden die Folgen allerdings gleich noch eine ganze Ecke besser - wie ich finde.
      mfg
      warbird

      Life is a journey not a destination.
      @SashOne87

      Für Deine Haltung hat sicherlich jeder hier Verständnis. Wir alle sind von irgendwas oder irgendwem Fan und haben in diesen Fällen die rosarote Fanbrille auf. :)
      Solange man die eigenen Favoriten hochleben lässt, ohne dabei über die Lieblinge anderer abschätzig zu reden, ist doch alles im grünen Bereich.

      daneel schrieb:

      Wenn ich bei Amazon zu einem Hörspiel, dass mir so gar nicht gefällt, nur Fünf-Sterne-Wertungen sehen, kann ich mit einer Trefferquote von 100% sagen, _wer_ diese fünf Kommentargeber sind. Und keiner von denen ist ein "verifizierter Käufer".


      Tja, mein Lieber, man muss nicht bei Amazon verifizierter Käufer sein um dort eine Rezension schreiben zu dürfen und ein Hörspiel, der dir nicht gefallen hat, kann einem anderen wiederum gefallen. Ist das so abwegig?

      Ich finde es selbst im Grunde nicht richtig durch andere Meinungen nach einem Hörspiel zu greifen, denn man sollte immer seine eigene Meinung bilden.
      Natürlich kann es ja sein, dass man mit manchen Usern oder Rezensenten auf einer Wellenlänge ist, aber letztendlich ist die eigene Meinung am wertvollsten. Meine Meinung :)

      Und ja, mir gefallen viele Hörspiele sehr, aber ich suche auch eher nach der Antwort, ob mich das Hörspiel unterhalten hat? Spaß gemacht hat?
      Ich suche nicht krampfhaft nach Kritikpunkten, was manche anscheinend sehr gerne tun. Mir macht das kein Spaß.

      prince004 schrieb:

      Tja, mein Lieber, man muss nicht bei Amazon verifizierter Käufer sein um dort eine Rezension schreiben zu dürfen

      Und genau das ist die Krux, das sind keine Kundenrezensionen, sondern völlig wertlose Multiplikatoren von Werbeaussagen.

      daneel schrieb:

      Wenn ich bei Amazon zu einem Hörspiel, dass mir so gar nicht gefällt, nur Fünf-Sterne-Wertungen sehen, kann ich mit einer Trefferquote von 100% sagen, _wer_ diese fünf Kommentargeber sind. Und keiner von denen ist ein "verifizierter Käufer".

      Aber dafür ein "TOP 500 REZENSENT" aka #aushilfstrottel#

      Kann aber auch hilfreich sein, denn wenn der dann mal nur 4 von 5 Sternen gibt, dann weiß man mit Gewissheit, dass das Hörspiel wirklich der allerletzte Dreck ist :D

      In freue mich aber über alle wirklich ernsthaften Rezensionen, Metaebene ist ja auch spannend.
      "Ich habe mittlerweile ca. 30000 Hörspiele gehört, bitte, danke."

      Simmering gegen Kapfenberg Greenskull gegen Audionarchie Dreamland gegen Greenskull - das ist Brutalität
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