OSCAR WILDE & MYCROFT HOLMES - Sonderermittler der Krone (eine Hörspielserie von Maritim/Highscore Music)

      Meine Meinung zu "Wilde & Holmes - Sonderermittler der Krone Folge 1 & 2"...

      ...habe ich in meinem Querbeet-Blog veröffentlicht. Zu finden ist sie hier: querbeetblog.blogspot.de/2016/…rone-folge-1-folge-2.html


      Meine Wertung kann ich aber bereits vorausschicken:


      Folge 1: 7 von 10 Schnittstellen
      Folge 2: 9 von 10 Schnittstellen

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      SciFi Watchman schrieb:

      Wollte ich streng sein, könnte ich manche Details der Serie hinterfragen, doch damit möchte ich mich in diesem Fall nicht aufhalten

      Vlt. übernimmt ja beli diesen Part ... ;) ^^

      :)

      Das Ergebnis daraus wäre ja mitunter nicht nur interessant
      und auch nicht unbedingt negativ zu sehen,
      sondern ggf, auch Konstruktives für Autoren und Prod.Team
      (vorausgesetzt natürlich, sie sind auch offen dafür ... )
      #
      Negan : - What's your Name ?
      Daryl : - Easy Street !
      #
      Wenn Das Die Lösung ist , dann will ich das Problem zurück
      #
      " DU! DU! DU! "

      Pig Hoschi aka Cerebral-Bulimie

      LskH schrieb:

      Vlt. übernimmt ja beli diesen Part ...

      Ich werde die ersten zwei Folgen zwar sowieso noch mindestens ein zweites Mal hören, aber ich bin mir gar nicht sicher, ob ich das allzu sezierend machen möchte. Bei einem Krimi würde ich das früher oder später tun, aber dies ist ja ein Mix aus Krimi und anderen Sachen, und da setze ich andere Maßstäbe an, was Details angeht. Aber mal sehen... wenn ich die Geschichte schon kenne, fält mir vielleicht trotzdem das eine oder andere auf, wenn ich sie nochmal höre.

      Im Moment bin ich aber noch beim HudL-Hörspiel, und das ist schwierig genug... ;)

      LskH schrieb:

      Vlt. übernimmt ja beli diesen Part ...


      Eine Seite zurückblättern bitte und die Spoiler von reid aufmachen, der hat den Part schon längst übernommen. Und ich bin da ziemlich bei ihm.
      "Ich habe mittlerweile ca. 30000 Hörspiele gehört, bitte, danke."

      Simmering gegen Kapfenberg Greenskull gegen Audionarchie Dreamland gegen Greenskull - das ist Brutalität
      Also ich mußte auch erstmal reinkommen, dann war ich aber begeistert. Die Dialoge sind für mich spritzig genug.
      Vor allen Dingen Oskar Wilde gefällt mir mit seiner sarkastischen Art. Ich freue mich wenn es weitergeht :D
      „Es gibt, wie bereits festgestellt wurde, zwei Typen von Menschen auf der Welt. Da sind jene, die - wenn man ihnen ein exakt halbvolles Glas reicht - sagen: 'Dieses Glas ist halbvoll.' Und dann gibt es jene, die sagen: 'Dieses Glas ist halb leer.' Die Welt gehört jedoch jenen, die das Glas anschauen können und sagen: 'Was ist mit diesem Glas los? Entschuldigen Sie? Entschuldigen Sie? Da soll mein Glas sein? Mein Glas war voll! Und es war größer!'" (Terry Pratchett)
      Auch ich habe mittlerweile den Alchemisten gehört, so, so, Jonas Maas, das klingt ja sehr nach dem guten, alten Ascan :)

      Ich kann mich dem Grundtenor anschließen, die Folge war die bisher klar stärkste. Jetzt bekommt der Watchman ein Problem, nachdem er schon die 1 als sehr gut und die 2 als gottgleich eingestuft hat ;)

      Die Story und die Dialoge sind wie gesagt gut, die Produktion hat einen kuriosen Schnitzer, als Monsignore Anzano und Wilde Pasquale beobachten wie er Bernards Zimmer zusucht, flüstert Wilde und der Monsignore schreit, das schmerzt in den Ohren... :D

      Für die Zukunft gilt es zu beobachten, ob sich nicht eine Routine einstellt mit der Zirkel der Sieben versucht Böses zu tun und WIlde grätscht erfolgreich dazwischen, aber die Hintermänner kommen davon und das Spielchen beginnt so von vorne. Das würde nämlich schnell langweilig werden.
      "Ich habe mittlerweile ca. 30000 Hörspiele gehört, bitte, danke."

      Simmering gegen Kapfenberg Greenskull gegen Audionarchie Dreamland gegen Greenskull - das ist Brutalität

      Chris schrieb:

      Für die Zukunft gilt es zu beobachten, ob sich nicht eine Routine einstellt mit der Zirkel der Sieben versucht Böses zu tun und WIlde grätscht erfolgreich dazwischen, aber die Hintermänner kommen davon und das Spielchen beginnt so von vorne. Das würde nämlich schnell langweilig werden.

      Dafür gäbe es dann den He-Man/Skeletor-Gedächtnispreis.

      Chris schrieb:

      Ich kann mich dem Grundtenor anschließen, die Folge war die bisher klar stärkste.

      Finde ich auch. Sehr schöne Folge!

      Chris schrieb:

      Jetzt bekommt der Watchman ein Problem, nachdem er schon die 1 als sehr gut und die 2 als gottgleich eingestuft hat

      9 von 10 ist schon gottgleich? Was ist denn dann 10 von 10? ;)

      Chris schrieb:

      Die Story und die Dialoge sind wie gesagt gut, die Produktion hat einen kuriosen Schnitzer, als Monsignore Anzano und Wilde Pasquale beobachten wie er Bernards Zimmer zusucht, flüstert Wilde und der Monsignore schreit, das schmerzt in den Ohren...

      Manche Leute können eben einfach nicht ordentlich leise flüstern... :D
      So unnatürlich kam mir das gar nicht vor. Gerade anfangs, als Wilde plötzlich anfängt zu flüstern, nimmt der Monsignore die Sache ja noch gar nicht richtig ernst. Und außerdem erinnere ich mich nur zu gut an ein oder zwei Male, wo ich jemanden mit gedämpfter Stimme gebeten habe, mal kurz etwas leiser zu sein, und derjenige prompt verständnislos und extralaut zurückfragte, was denn los sei. X(
      An der Stelle kam mir das ähnlich vor. Und der gute Monsignore ist derartige Nachforschungen und Verfolgungen ja auch gar nicht gewöhnt, da könnte er vor Aufregung durchaus etwas lauter "flüstern" als er sollte...

      Chris schrieb:

      Für die Zukunft gilt es zu beobachten, ob sich nicht eine Routine einstellt mit der Zirkel der Sieben versucht Böses zu tun und WIlde grätscht erfolgreich dazwischen, aber die Hintermänner kommen davon und das Spielchen beginnt so von vorne. Das würde nämlich schnell langweilig werden.

      Das ist zufällig genau das, was ich von der Serie - wenigstens für die erste Zeit - erwarte (also das Spielchen, nicht etwa die Langeweile!). Bisher stört mich das also nicht. Und solange es sich nicht plötzlich herausstellt, dass Moriarty einer der Sieben ist, kann es gern noch ein paar Folgen so weitergehen... :D

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      Naja, 10 von 10 wäre ja das perfekte Hörspiel, das würde ich nicht einmal für meine absoluten Lieblinge der letzten 30 Jahre geben. Ich würde so bewerten:

      10: Das perfekte Hörspiel, auf Jahrzehnte hinaus unschlagbar
      9: Herausragende Produktion voller genialer Ideen, großartigen Dialogen und maximal aufwändiger Umsetzung
      8: Ausgezeichnetes und höchst originelles Hörspiel, das in nahezu allen Punkten vollständig überzeugen kann
      7: Sehr gutes Hörspiel, das aber keine Alleinstellungsmerkmale aufweist
      6: Gelungenes Hörspiel, das keine keine nennenswerten Defizite in Handlung und Produktion aufweist
      5: Gelungenes Hörspiel mit leichten Fehlern
      4: Durchschnittliches Hörspiel ohne besondere Eigenschaften, aber tauglich für eine kurzweilige Hörspielstunde
      0-3 erklärt sich dann anhand der Defizite von selbst.

      In diesem Sinne kann man für den Alchemisten durchaus 6 in Goldbarren verwandeltes Blei springen lassen. Kritik kann nur funktionieren, wenn man die Luft an der Spitze sehr dünn macht.
      "Ich habe mittlerweile ca. 30000 Hörspiele gehört, bitte, danke."

      Simmering gegen Kapfenberg Greenskull gegen Audionarchie Dreamland gegen Greenskull - das ist Brutalität
      Ganz allgemein und ohne Bezug auf irgendein speziellen Titel: Wenn es nur Masse und Mittelmaß gibt, ist dass, was nicht total abstinkt, leider schon sehr gut.

      Das bestes Beispiel ist ...
      ... die Notenvergabe beim Abitur und im Studium. Da gibt es beinahe nur noch sehr gute Noten! Das liegt aber leider nicht daran, dass lauter Einsteins studieren, sondern das Bildungsniveau allgemein stark sinkt. Ich zitiere gerne den Dekan meiner FH, der bei einer Veranstaltung mal sagte, dass die Lerninhalte von Fernstudimslehrgänge an der untersten Stufe der staatlichen Zulässigkeit kratzen.

      daneel schrieb:

      Ganz allgemein und ohne Bezug auf irgendein speziellen Titel: Wenn es nur Masse und Mittelmaß gibt, ist dass, was nicht total abstinkt, leider schon sehr gut.


      Ja, das bläst in dasselbe Horn wie Göllner und Weber, die wie alle Guten natürlich alles andere als glücklich sind, darüber, dass alles, was man nicht als totalen Schrott aussortieren muss, schon mal ne feine Sieben ist.

      Kann man immer wieder lesen: webers-notizblog.blogspot.my/2…losigkeit-oder-angst.html
      "Ich habe mittlerweile ca. 30000 Hörspiele gehört, bitte, danke."

      Simmering gegen Kapfenberg Greenskull gegen Audionarchie Dreamland gegen Greenskull - das ist Brutalität
      Ich bin nie ein großer Freund von irgendwelchen Sterne- oder Punktevergaben am Schluss von Rezensionen gewesen. Darum habe ich sie bei meinen Besprechungen für Watchman's Science-Fiction Blog auch nie praktiziert. Hier im Forum habe ich in der letzten Zeit mal damit experimentiert, nur um meine Bedenken gegen diese Art von Rating auch prompt bestätigt zu finden.

      [Kurzer Einschub: Rezensenten sollten generell nie mit diesen Bewertungen arbeiten, denn sie verführen die Leser nur dazu, die eigentliche Besprechung zu ignorieren und direkt ans Ende zur Bewertung zu scrollen. Zumindest diejenigen, die wirklich Zeit in ihre Texte investieren, können an so etwas absolut kein Interesse haben.]

      Zurück zum Thema: Punkte- oder Sternebewertungungen suggerieren eine allgemeine Aussagekraft, die sie pauschal überhaupt nicht besitzen. Erst dann, wenn absolut klar ist, welche Maßstäbe der Bewertende anlegt, oder in welchen Kategorien er denkt, ergeben sie einen gewissen Sinn. Doch oftmals sind die Kriterien eben nicht genau geklärt, was jede Menge Raum für Interpretationen lässt. Und das ist genau das Gegenteil von dem, was mit solchen Ratings eigentlich erreicht werden soll. Sie sollen Orientierung stiften - doch stattdessen sorgen sie im schlimmsten Falle für Verwirrung oder zumindest für Unsicherheit.

      Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Bei @Chris bekäme auf einer Bewertungsleiter mit 10 Stufen ein durchschnittliches Hörspiel 4 Punkte. Vom mathematischen Standpunkt aus betrachtet, ergäbe so etwas keinen Sinn, denn die Mitte dieser Skala liegt bei 5,5 Punkten. Einmal vorausgesetzt, man arbeitet nicht mit Halbschritten, müsste ein durchschnittliches Hörspiel also 5 oder 6 Punkte bekommen. Aber niemals 4. Lässt man jedoch Adam Riese mal außen vor und schaut sich stattdessen an, wie Chris die jeweiligen Bewertungsstufen definiert hat, ergeben seine vier Punkte durchaus wieder Sinn. Ich hingegen habe mich bei meinen Punktevergaben immer am mathematischen Mittel orientiert, weshalb 4 Punkte zwar noch nicht dem Urteil „Finger weg!“ entsprechen, aber auf keinen Fall mehr in die Kategorie „Durchschnitt“ fallen. Hat sich also was mit der Eindeutigkeit und Aussagekraft von Punktebewertungen. Für mich war es lediglich ein Experiment, mal mit Punktevergaben zu arbeiten. Bewährt hat es sich aus meiner Sicht nicht, weshalb ich es auch nicht weiter verfolgen werde. Aber es war interessant, es mal auszuprobieren.


      Was die dritte Folge von „Oscar Wilde & Mycroft Holmes“ angeht, so werde ich in meinem Querbeet-Blog etwas dazu schreiben, wenn ich die Zeit hatte, sie mir anzuhören. Den Link werde ich dann hier posten. Eines kann ich allerdings bereits jetzt schon sagen: Der Begriff „gottgleich“, den ich schon bei meiner Rezension der Folgen 1 und 2 nicht verwendet habe, wird auch dieses Mal nicht fallen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „SciFi Watchman“ ()

      Danke für die aufklärenden Worte. In der Tat ist die Definition des Punktesystems die entscheidende Sache, da Du das nicht gemacht hast, war ich etwas verwirrt und dachte kurzzeitig, ausgerechnet Du als mein Lieblingsrezensent ;) bist ins Lager der Jubelperser übergelaufen und

      Kritik sollte ja neben Warnung vor Schrott in erster Linie dazu da sein, die Besten aneinander zu messen, daher ist mein Bewertungssystem auch darauf ausgelegt. Ob man Durchschnittsware noch durchgehen lassen kann, interessiert mich eher wenig, daher die nicht dem arithmetischen Mittel entsprechende Skala. Ein Beispiel, alle Amadeus-Folgen sind sicherlich herausragend, aber dennoch gefallen sie mir deutlich unterschiedlich gut, wobei mir alle sehr gut gefallen. Um zu selektieren brauche ich also eine Bandbreite von sagen wir einmal 7 bis 9. Und wenn man den Zeitraum auf die letzten Jahrzehnte ausweitet, dann ist auch überhalb von Amadeus noch Platz.

      Keine der bisherigen OW&MH-Folgen erreichte annähernd dieses Niveau (und auch nicht das vieler neuen Van Dusen oder Sherlock Holmes), aber für die III kann ich schon eine 6 springen lassen, denn es ist in der Tat irgendwo zwischen "Gelungenes Hörspiel, das keine keine nennenswerten Defizite in Handlung und Produktion aufweist" und "Gelungenes Hörspiel mit leichten Fehlern".
      "Ich habe mittlerweile ca. 30000 Hörspiele gehört, bitte, danke."

      Simmering gegen Kapfenberg Greenskull gegen Audionarchie Dreamland gegen Greenskull - das ist Brutalität

      Meine Meinung zu "Wilde & Holmes - Sonderermittler der Krone Folge 3: Das Geheimnis des Alchemisten"

      Gestern bin nun auch ich dazu gekommen, mir die dritte Folge von "Wilde & Holmes" anzuhören. Und anschließend habe ich meine Eindrücke sogleich schriftlich festgehalten. Ich will nicht zu weit vorgreifen, kann jedoch schon vorausschicken, dass mir die Art, wie sich die Charaktere entwickeln, sehr zusagt bei "Wilde & Holmes". Ein echter Pluspunkt dieser Serie.

      Alles weitere steht in der Rezi. Ihr findet sie in meinem Querbeet-Blog unter: querbeetblog.blogspot.de/2016/…-alchemisten-maritim.html

      Meine Meinung zu "Wilde & Holmes - Sonderermittler der Krone Folge 4: Tod der Königin"

      Bereits am 15. Juli ist Wilde & Holmes - Sonderermittler der Krone Folge 4: Tod der Königin erschienen. Am letzten Wochenende bin ich dann endlich dazu gekommen, mir die Folge anzuhören und habe mich anschließend daran gemacht, meine Eindrücke in einer Rezension festzuhalten. Und es gab eine ganze Menge, was ich zu der Produktion zu sagen hatte.

      Inzwischen ist die Rezension in meinem Querbeet-Blog online und hier zu finden: querbeetblog.blogspot.de/2016/…-der-konigin-maritim.html

      SciFi Watchman schrieb:

      Bereits am 15. Juli ist <b>Wilde &amp; Holmes - Sonderermittler der Krone Folge 4: Tod der Königin</b> erschienen. Am letzten Wochenende bin ich dann endlich dazu gekommen, mir die Folge anzuhören und habe mich anschließend daran gemacht, meine Eindrücke in…


      Wieder eine hervorragende Rezension , danke hierfür bis jetzt stimme ich Dir bei den anderen Folgen immer zu.
      Werde demnächst Folge 4 auch hören . Dann gebe ich auch eine kurze Rückmeldung , ich bin aber leider nicht so ein guter Schreiber.

      Bis dann lese ich immer gerne deine Rezensionen. :) :) :)
      „Es gibt, wie bereits festgestellt wurde, zwei Typen von Menschen auf der Welt. Da sind jene, die - wenn man ihnen ein exakt halbvolles Glas reicht - sagen: 'Dieses Glas ist halbvoll.' Und dann gibt es jene, die sagen: 'Dieses Glas ist halb leer.' Die Welt gehört jedoch jenen, die das Glas anschauen können und sagen: 'Was ist mit diesem Glas los? Entschuldigen Sie? Entschuldigen Sie? Da soll mein Glas sein? Mein Glas war voll! Und es war größer!'" (Terry Pratchett)

      Rincewind schrieb:

      Wieder eine hervorragende Rezension , danke hierfür


      Gern geschehen. Und vielen Dank für Dein Feedback, @Rincewind. Darüber freue ich mich sehr. :thumbup:

      Ich bin schon neugierig, wie Folge 4 bei Dir ankommt und gespannt auf Deine Rückmeldung.
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