Entscheidet wirklich die Anzahl der Folgen und der Output bei einer Serie/Reihe ob diese gut oder schlecht ist?

      Entscheidet wirklich die Anzahl der Folgen und der Output bei einer Serie/Reihe ob diese gut oder schlecht ist?

      Entscheidet wirklich die Anzahl der Folgen und der Output bei einer Serie/Reihe ob diese gut oder schlecht ist? 18
      1.  
        Nein, überhaupt nicht (8) 44%
      2.  
        Nein, im großen und ganzen nicht (5) 28%
      3.  
        Ja, auf alle Fälle (2) 11%
      4.  
        siehe thread (2) 11%
      5.  
        Ja, teilweise (1) 6%
      Ich greife mal Rubikon Hörspieles Frage im thread FABULA OBSCURA (eine Hörspielserie von RUBIKON) ... an die Community auf und spendiere ihr hier einen eigenen thread samt Umfrage!
      Nein, natürlich nicht, und es ist auch eine rhetorische Frage. Es gibt aber insbesondere Fans, die lauter angebrochene und nicht beendete Serien im Regal haben, die mit einer regelmäßigen VÖ assoziieren, dass die Macher (a) Geld, (b) einen Plan und (c) den Willen haben, auch Anfangsverluste mit einzukalkulieren und trotzdem weiterzuziehen, weil sie von der Sache überzeugt sind.
      They call me the Fader. Which is what I'm about to do.

      Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, d.h. man darf sie kostenlos nutzen.
      Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. man darf sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.
      Eigentlich eine komische Fragen, denn natürlich sagt die Anzahl gar nichts über die Qualität aus. Wieso auch?
      Allerdings können wenig erschienende Folgen und sehr lange Zeitabstände bei einigen Hörern schon ein falsches Bild abliefern. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass es nicht gut läuft. Daher finde ich es klasse, wenn man hier vom Produzenten erfährt, dass eben doch andere Gründe da sind.
      Eine Serie, die es nicht auf mindestens 150 Folgen bringt und von der im Jahr nicht auf jeden Fall 10 Folgen erscheinen, ist auf jeden Fall totaler Mist! Okay, Scherz beiseite! Das meine ich natürlich nicht ernst!!! :D

      Folgenzahl und VÖ-Rhythmus sagen nichts über die Qualität einer Serie. Über eine rasche Veröffentlichung weiterer Folgen freut man sich als Hörspiel-Fan natürlich, aber schlechte Qualität wird nicht verziehen. Darum: Klasse geht vor Masse!
      Ob eine Serie/ Reihe gut ist ist natürlich nicht abhängig vom Output neuer Folgen.
      Jedoch ist ein sehr schleppender Fortgang, meiner Meinung, nicht von Vorteil. Wenn ein Jahr oder mehr zwischen der letzten und der neuen Folge liegt ist das nicht so gut. Besonders natürlich, wenn es sich um eine zusammenhängende Serie geht. Da habe ich schon einiges wieder vergessen von vorher.

      hoerspielkassette schrieb:

      natürlich sagt die Anzahl gar nichts über die Qualität aus. Wieso auch?

      hoerspielkassette schrieb:

      Allerdings können wenig erschienende Folgen und sehr lange Zeitabstände bei einigen Hörern schon ein falsches Bild abliefern. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass es nicht gut läuft.

      Akita Takeo schrieb:

      Jedoch ist ein sehr schleppender Fortgang, meiner Meinung, nicht von Vorteil. Wenn ein Jahr oder mehr zwischen der letzten und der neuen Folge liegt ist das nicht so gut. Besonders natürlich, wenn es sich um eine zusammenhängende Serie geht. Da habe ich schon einiges wieder vergessen von vorher.


      :)


      Bei einer Serie mit rotem Faden kommt es darauf an, dass sie relativ zügig fortgesetzt oder beendet wird. Wieviele Folgen das dann sind, ist egal solange sie gut sind und dies empfindet jeder anders.
      Bei einer Reihe ist es sowieso egal.
      Der Name einer Serie oder Reihe bleibt mMn vermutlich eher länger im Gedächtnis, wenn sie a viele Folgen mit hohem Output hat und b entweder von vielen / den meisten als gut,toll,super empfunden wird oder als total schlecht.
      #
      Negan : - What's your Name ?
      Daryl : - Easy Street !
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      Wenn Das Die Lösung ist , dann will ich das Problem zurück
      #
      " DU! DU! DU! "

      Pig Hoschi aka Cerebral-Bulimie
      Wenn ich mit TKKG als Beispiel ankucke, dann muss ich die Frage mit einem klaren Nein beantworten.
      Arguing that you don’t care about the right to privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don’t care about free speech because you have nothing to say.
      Das klingt wie die Frage eines absoluten Anfängers, der meint, dass diejenigen Serien mit den meisten Folgen automatisch die besten sein müssen, und dass er darum die und keine andere kaufen muss. So doof kann man doch eigentlich gar nicht sein. Aber heutzutage überrascht einen ja nichts mehr ... :D

      Ich habe aber auch den Eindruck, dass viele Leute, die eigentlich einigermaßen intelligent sind, manche Serien nur noch kaufen, weil sie sich aus Sammelzwang dazu verpflichtet fühlen. Aber in Wahrheit gefallen ihnen die Folgen schon lange nicht mehr wirklich. Da frage ich mich auch: Wie doof ... aber lassen wir das. :D

      H. Hatch schrieb:

      Das klingt wie die Frage eines absoluten Anfängers, der meint, dass diejenigen Serien mit den meisten Folgen automatisch die besten sein müssen, und dass er darum die und keine andere kaufen muss. So doof kann man doch eigentlich gar nicht sein. Aber heutzutage überrascht einen ja nichts mehr ...


      Wie schon von anderen gesagt, war die Ausgangsfrage nur eine mit einem leichten Augenzwinkern, da hätte ich jetzt keinen Thread zu gebraucht.
      Eigentlich nicht. Bei einem hohen output vermute ich eher schlechtere Qualität.

      Bei Geister -schocker hat der monatliche output der Qualität zu sehr geschadet. Nach der großen Freude, jedem Monat ein neues Hörspiel der Reihe in den Händen zu halten, folgte schnell Ernüchterung und die Abo Kündigung.
      Bei der einen Seite von döring - wie heiße die nochmal? Irgebdwas mit End? Wäre ein zügigeres erscheinen besser gewesen, um im Gedächtnis zu bleiben.

      Bei Fabula obscura nehme ich jede Wartezeit hin und freue mich wie volle auf die dritte Folge.
      Ebenso über ein neues Hörspiel aus dem Hause fear4ears würde ich mich total freuen, auch wenn die letzte kommerzielle Veröffentlichung Jahre her ist.

      Einziges positiv Beispielfür nen hohen output und gute Qualität fällt mir das gruselkabinett ein.
      Traditionen sind wie Teller


      da um zergebrochen zu werden
      Auf die Qualität nicht, aber auf die Lust und Laune alles noch mal hören zu müssen, wenn die Intervalle zu wir auseinander liegen.

      Das macht das ganze dann doch wieder in der Gesamtbetrachtung etwas schlechter.
      Wenn man sich nicht mal mehr an den Namen erinnern kann.... :D
      Traditionen sind wie Teller


      da um zergebrochen zu werden
      Grundsätzlich NEIN, weil die Geschichte und das Hörspiel alleine über die Qualität des Hörspiels aussagen und nicht der Output. Trotzdem gehören eine Vielzahl an Faktoren dazu, ob ein Hörspiel im gesamten gefällt oder nicht, ob sie einem in Erinnerung bleiben und ob man weiter kaufen möchte oder nicht. Und ein kleines Puzzlestück zum Erfolg oder Nichterfolg einer Serie/Reihe ist sicherlich auch der Output, die VÖ-Frequenz und die dahinter stehende Informationspolitik. Daher habe ich mit NEIN, im großen und ganzen nicht gevotet.

      ​Das klingt wie die Frage eines absoluten Anfängers, der meint, dass diejenigen Serien mit den meisten Folgen automatisch die besten sein müssen, und dass er darum die und keine andere kaufen muss.


      Darüber haben wir hier bereits eine Diskussion: Schrecken euch laufende Serien mit vielen oder wenigen Folgen vom Kauf ab? Ich werde dort dazu antworten.

      ​Ich habe aber auch den Eindruck, dass viele Leute, die eigentlich einigermaßen intelligent sind, manche Serien nur noch kaufen, weil sie sich aus Sammelzwang dazu verpflichtet fühlen. Aber in Wahrheit gefallen ihnen die Folgen schon lange nicht mehr wirklich. Da frage ich mich auch: Wie doof ... aber lassen wir das.


      Brauchen wir nicht lassen und können gerne darüber plaudern. Hier haben wir den passenden thread dazu: Kauft ihr Hörspiele, obwohl sie euch nicht gefallen?
      Es kommt ganz auf die Sichtweise an. Im Qualitätsmanagement entspricht der Ausdruck „Qualität“ einzig und allein den Kundenanforderungen. Qualität hat somit im eigentlichen Sinne nichts mit der Hochwertigkeit eines Produktes zutun, sondern mit dem Nutzen bzw. der Umsetzung der Anforderungen des Kunden an sich.

      Ein Beispiel:
      Du hast eine Pizzeria und hast einen neues Rezept kreiert…“die Sensationale“. Nach vier Wochen machst du eine BWA (Betriebswirtschaftliche Auswertung) und stellst erstaunt fest, dass die einfache „Margarita“ sich um ein vielfaches besser verkauft als deine neue Kreation die nur einen Euro mehr kostet und zudem sich noch mit hochwertigeren Zutaten weit von den anderen abhebt. Das Preisleistungsverhältnis für den Kunden stimmt also…fragt sich nur…warum verkauft sie sich dann nicht?

      Erst jetzt machst du zwangläufig das, was du im Vorfeld hättest machen „MÜSSEN“…nämlich deine Kunden zu befragen, was sie eigentlich wollen bzw. was sie sich wünschen. Du stellst fest, dass die Anzahl und die Zusammensetzung der Zutaten auch ein Ausschlusskriterium sein können…Geschmack, Unverträglichkeit etc. Du stellst weiterhin fest, dass Kunden nur Pizza essen um „SATT“ werden. „Das ist letztendlich das Ziel und für den Kunden ihr eigener Qualitätsanspruch!“ Ach! Das is ja nen Ding! Wärst du jetzt so nicht drauf gekommen, oder?

      Wozu diese Ofen-Bekenntnisse und was hat das eigentlich mit dem Hörspielmarkt zu tun?
      Jede Menge! Die drei ??? sind die Margarita in der Hörspielszene. Einfach, ohne wechselnde Zutaten…seit Jahrzehnten das, was die Fangemeinde gewohnt ist zu konsumieren (zu essen). Auch wenn in den letzten Jahren der Käse oder der Teig nicht selten angebrannt waren (schlechte Folgen) erfüllt die Basis noch immer ihren Zweck! Nämlich um „SATT“ zu werden…übertragen auf den Hörspiel-Fan (Unterhaltung nach jugendlichen Maßstäben (auch Erinnerungen) und als Schlaftablettenersatz).
      Die Grundbedürfnisse werden nach wie vor befriedigt und nur deshalb werden schlechte Storys, Produktionsfehler und was noch alles so zu Listen wäre mehr oder weniger geschluckt bzw. hingenommen. Sicherlich gibt es eine Abwanderungsrate die ständig zunimmt, aber die Anzahl der Kühe auf der Weide ist noch recht hoch und ertragreich und warum sollte man dann aufhören zu melken (schlachten), wenn jeder Liter bares Geld bringt? Wirtschaftlich gesehen macht da Europa alles richtig! Das können sich Label in der heutigen Zeit nicht mehr leisten...!

      Fazit:
      Die Anzahl der Folgen ist somit klar ein Ansatz dafür, dass eine Fangemeinde proportional dazu entwickelt wurde bzw. bestand hat. Für diese ist das Produkt qualitativ ansprechend und genau darauf muss man als Label abzielen! Nochmal! Kundenanforderungen müssen befriedigt werden und nicht das Eigeninteresse...genau da hat die Szene u.a. ihre größten Defizite!
      ​Entscheidet wirklich die Anzahl der Folgen und der Output bei einer Serie/Reihe ob diese gut oder schlecht ist?

      Hmmm ... eigentlich ein klares Nein #gruebel# ...

      Wenn man etwas länger darüber nachdenkt, stellt sich natürlich die Frage, warum eine Serie so viele Folgen hat. Wären alle Folgen schon immer schlecht gewesen, wäre die Serie ja sicherlich schon frühzeitig, mangels Käufer, beendet worden. So gesehen, ist es schon ein (eingeschränktes) Qualitätsmerkmal, mehr als nur eine paar Folgen veröffentlicht zu haben #nachdenk# ...
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      Markus0815 schrieb:

      Du musst das in Bäcker&Brötchen-Sprache erklären... :D


      Bitte sehr (kann ich mir nicht verkneifen - ich habe gerade zuviel Zeit):

      Du verkaufst in Deiner Bäckerei auch belegte Brötchen. Einfache Weissmehl-Standardbrötchen mit Käsescheibe, Tomaten und Salatblatt.

      Nun erweiterst Du das Sortiment um ein Luxusbrötchen aus Vollkornmehl mit Körnermischung obendrauf und extra Gurkenscheiben, Putenstreifen und Senfdressing.

      Aber das kauft kaum einer. Obwohl es doch "gut" und nur unwesentlich teurer ist. Warum?

      "Da ist Fleisch drauf, das esse ich nicht."
      "Die Körner bleiben mir immer zwischen den Zähnen stecken, das nervt."
      "Bleibt mir weg mit diesem neumodischen Biokram!"
      "Ewig tropft mir das Dressing aus dem Brötchen aufs Bürohemd."
      "Fragen Sie nicht so dumm, junge Frau, geben Sie mir das, was ich immer kaufe! Da weiss ich wenigstens, dass es mir schmeckt."
      "Ja, also, die anderen kaufen alle das helle Brötchen, da wird das wohl besser sein..."

      Woraus wir folgern:
      "Gut" liegt im Auge des Betrachters. Und "verkauft sich gut" ist für Produzenten eben auch gut. Und für die Käufer offenbar gut genug.

      Markus0815 schrieb:

      Jetzt hab ich Hunger.

      Ich habe vorhin die für mein Mittagessen geplanten Würstchen ins Gefrierfach gestopft und mir eine Pizza gemacht (Margherita mit Pilzen). Rate mal, warum... aber das wird offtopic.

      Ich denke auch, dass die Länge einer Serie oder Reihe nicht per se etwas über ihre Qualität aussagt, dass aber eine hohe Folgenzahl beweist, dass die Macher irgendwas richtig gemacht haben und viele Leute die Serie offenbar gut finden. (Zumindest wenn wir über kommerzielle Serien reden, die ausreichend oft gekauft werden müssen, um so weit zu kommen. Ein starrsinniger reicher Hobbyproduzent kann sicherlich auch beliebig viele Folgen von etwas produzieren, was außer ihm gar keinem gefällt...)
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