Effi Briest (ein Hörspiel von Nocturna Entertainment)

      Effi Briest (ein Hörspiel von Nocturna Entertainment)

      Endlich ist's geschafft: Unsere "EFFI" ist im Presswerk!

      Nochmals vielen, vielen Dank an alle Beteiligten, insbesondere an das Team der "letzten Stunden": Karsten Deutschmann (Mischung), Peter Harenberg (Premastering), Mark Freier (Artwork), Martin Schülbe (Portrait Theodor Fontane) sowie unser sehr, sehr reges Vertriebs-Trio Annett Schwichtenberg, Astrid Glissmann und Tabea Noelle Bungert. Besonderer Dank gilt Maria Jany, die den Stein ins Rollen gebracht hat.

      Übrigens, es wird eine Doppel-CD mit insgesamt ca. 102 Min. Spielzeit.




      Quelle: Sven Schreivogel auf Facebook

      Dieses Hörspiel interessiert mich sehr, denn es handelt sich bei der Vorlage um einen meiner Lieblingsromane. Die Besetzung lässt mich eine hochwertige Umsetzung erwarten und auch die Laufzeit von 102 Minuten stimmt mich positiv.

      Ich denke, an einem Kauf werde ich wohl nicht vorbeikommen. :)


      Sven Schreivogel
      Ab HEUTE ist unser Fontane-Hörspiel "Effi Briest" im Buch- und Tonträgerhandel erhältlich (Exklusivvertrieb: Amüsement Musik- und Medienmanagement), natürlich auch im Internet, z. B. HIER: amazon.de/gp/product/B00Z8CCGG…1&linkId=C2OKGA4BOIEPL65F

      Quelle:facebook.com/sven.schreivogel.1/posts/1670929119796681
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      Meine kompakte Rezension von "Effie Briest"

      Seit ich während meiner Schulzeit zum ersten Mal mit dem Stoff in Berührung kam, gehört Fontanes Roman "Effie Briest" zu meinen Favoriten. Das Schicksal dieser jungen Frau, die Opfer der Konventionen und Moralvorstellungen ihrer Zeit wird, hat mich damals schon sehr berührt und tut es heute auch noch. Als Hörspielfan habe ich mich daher sehr auf Nocturnas Adaption dieser Geschichte gefreut - und gleichzeitig inständig gehofft, dass das Label es nicht versiebt. Denn wer möchte schon eine schlechte Umsetzung eines Lieblingsromans erleben? Nachdem ich das Werk nun gehört habe, kann ich sagen, dass alle Bedenken, die ich vielleicht zwischenzeitlich hatte, unbegründet waren.

      Nocturnas "Effie Briest" hat eine Laufzeit von ca. 100 Minuten, die für mein Empfinden sehr schnell vergingen. Eine 1:1-Umsetzung des Romans ist es nicht, doch das hatte ich auch nicht erwartet. Fontanes Geschichte wurde zwar gestrafft und/oder anderweitig angepasst, um einen flüssigen Verlauf des Hörspiels zu erreichen, doch alle wichtigen Etappen des Romans sind enthalten. Und vor allem gelingt es dem Skript, die Charakterzüge der tragenden Figuren hervorragend herauszuarbeiten. Man hat sich (aus meiner Sicht erfreulicherweise) dafür entschieden, die Sprache der Personen nicht zu modernisieren, sondern im Duktus der damaligen Zeit (der Roman erschien 1896) zu belassen. Dies verleiht dem Geschehen viel Authentizität, doch wer als Hörer darauf nicht vorbereitet ist, dem werden die Dialoge deshalb möglicherweise etwas sperrig vorkommen. Zumal einige der verwendeten Begriffe heute nicht mehr üblich sind. Auf jeden Fall ist man gezwungen, schon aufmerksam zuzuhören.

      Besetzt ist das Hörspiel mit Maria Jany als Effie Briest, Helmut Zierl als Geert von Instetten und Nicolas König als Major von Crampas. Die Leistung des Trios konnte mich absolut überzeugen, denn ihm gelingt eine glaubwürdige Verkörperung seiner Rollen. Effies Eltern werden gespielt von Peter Groeger und Kornelia Boje; Fred Maire, Arianne Borbach, Tina Eschmann, Nurija Böll, Gabriele Libbach, Marion Martienzen und Horst Janson sind außerdem mit von der Partie. Und alle Beteiligten sind in richtig guter Form. Die Geräuschkulisse ist zwar dezent, aber schafft immer den richtigen akustischen Raum für die Spielhandlung. Die Musik wurde passend zur Epoche und zur Stimmung des Hörspiels ausgewählt. Stimmungsvoll ist zudem das Cover.

      Aus meiner Sicht ist Nocturna hier eine wirklich tolle Adaption von "Effie Briest" gelungen, die ich mir sicher gerne auch in Zukunft noch einige Male anhören werde. Dann allerdings von CD und nicht nur als Stream. Für dieses Hörspiel mache ich im Regal gerne etwas Platz. Das hat es meiner Meinung nach definitiv verdient.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „SciFi Watchman“ ()

      Danke SciFi Watchman!
      Du hast mich wirklich neugierig gemacht. So hätte ich wahrscheinlich einen Bogen um das Hörspiel gemacht.
      Von dem Roman selbst habe ich noch nichts gehört, das Cover hatte mich auch nicht neugierig gemacht, und das Label hatte mich das letzte mal auch nicht von hocker gehauen.

      Jetzt habe ich aber das Gefühl beinahe ein sehr interessantes Hörspiel verpasst zu haben! :) jetzt werde ich auf jeden Fall mal reinhören.
      Traditionen sind wie Teller


      da um zergebrochen zu werden

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Haisuli“ ()

      Gern geschehen, Haisuli!

      Ich gebe Dir recht: Das Cover schreit nicht gerade "Kauf dieses Hörspiel!". Und Nocturna verbindet man eher mit "Gordon Black" oder "Nocturnas Geisterstunde" und nicht mit der Umsetzung eines klassischen Romans. Wäre ein Roman adaptiert worden, der mich nicht reizt, hätte ich wohl auch einen Bogen darum gemacht. Da man sich aber für "Effie Briest" entschieden hat, konnte man mich anlocken. Und bereut habe ich es nicht.

      Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie das Hörspiel bei Dir ankommt.

      Haisuli schrieb:

      Danke SciFi Watchman!
      Du hast mich wirklich neugierig gemacht. So hätte ich wahrscheinlich einen Bogen um das Hörspiel gemacht.
      Von dem Roman selbst habe ich noch nichts gehört, das Cover hatte mich auch nicht neugierig gemacht, und das Label hatte mich das letzte mal auch nicht von hocker gehauen.

      Jetzt habe ich aber das Gefühl beinahe ein sehr interessantes Hörspiel verpasst zu haben! :) jetzt werde ich auf jeden Fall mal reinhören.


      @Haisuli Und? Effi Briest gehört? Wie hat es dir gefallen?

      @Friedel: jupp ist aber schon ne ganze Weile her. Ich fand es beklemmend aber sehr gut. Eine gute Vorlage in der sich die Heldin versucht gegen die gesellschaftlichen Konventionen behauptet.
      Die Inszenierung ist auch sehr gelungen.
      :)
      Traditionen sind wie Teller


      da um zergebrochen zu werden
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