GESPENSTER-KRIMI (eine Grusel-Hörspielserie von CONTENDO MEDIA und AUDIONARCHIE) ...

      Am gestrigen Abend stand zu späterer Stunde "GK 4: Der Präparator" auf meinem Programm. Wegen des Klappentextes und des Covers hatte ich mich auf eine blutgetränkte akustische Schlachtplatte eingestellt - und das Hörspiel hat mir diese auch in der Tat geliefert.

      Markus Duschek hat eine Story der Marke "reinrassiger Slasher-Horror" geschrieben, den Contedo/Audionarchie entsprechend effektvoll und so drastisch in Szene gesetzt hat, wie es dem Stil dieser Serie entspricht und wie es auch in den vorangegangenen Folgen praktiziert wurde. Gleich zu Beginn geht es heftig zur Sache, ehe dann erst einmal das Setting etabliert und die Figuren eingeführt werden. Deren Charakterisierung ist nicht sehr tiefgehend (die meisten Akteure haben lediglich Vornamen), reicht aber im Kontext der Geschichte völlig aus. Den Umstand, dass die deutsche Film- und Fernsehindustrie den erweiterten Background bildet, nutzt Markus Duschek aus, um gekonnt mit einigen Klischees zu spielen und einige Verweise/Anspielungen unterzubringen, über die ich schmunzeln musste. Ich finde es immer schön, wen solche Dinge eingebracht werden und es für den Hörer dadurch etwas zu "entdecken" gibt. Wenn der Präparator dann loslegt und das Spiel namens "10 kleine Schauspielversagerlein" beginnt, schwillt der Body Count massiv an. Gottseidank lag die CD waagerecht im Player, denn ansonsten wäre das Blut nur so herausgeströmt. Das Finale hat mir gut gefallen. Es war spannend und passend zum Rest dieser stimmungsvollen Story.

      Die Sprecherinnen und Sprecher machen durch die Bank einen guten Job; Atmosphäre, Soundeffekte, Musik und Schnitt konnten mich überzeugen. Der Spannungsbogen hält über die gesamten 73 Minuten Spielzeit.

      Mein Fazit: Ich fühlte mich von "GK 4: Der Präparator" gut unterhalten und freue mich deshalb schon auf die nächste Folge.
      Danke dass du wieder so ausführlich deine Meinung gepostet hast! :)

      Ich fand gerade den Anfang eher nervig. Die Anspielungen auf andere Hörspiele waten irgendwann auch ausgereizt. (Weniger ist manchmal doch mehr).
      Die Charaktere sind letztlich doch nur klischeehaft. Und das aufzählen dieser hätte kurzer gestaltet werden können und War mir viel zu hölzern. So unterhalten sich doch keine Leute?! Aber sei es drum.
      Wenn die Leute dann endlich im Schloß waren wurde die Geschichte interessanter. Auch wenn ich hier manche Reaktionen viel zu overactet fand.
      Dow Story an sich hatte Potential gehabt, dass ist schließlich Stoff aus dem Alpträume sind. Aber wirklich Stimmung wollte nicht auf kommen. Sich wenn sie mich gut unterhalten hat uns ich sie sicher noch öfter hören werde. Ich frage mich auch ob das Hörspiel bei Mindnapping thematisch besser aufgehoben wäre?

      Dennoch für mich die bisher beste Folge bisher.
      Traditionen sind wie Teller


      da um zergebrochen zu werden
      Ich habe gerade ebenfalls Bekanntschaft mit dem Präparator gemacht. Insgesamt war dies mit Abstand für mich die beste Folge der Reihe, die mich bis dato nicht besonders überzeugen konnte. Dieses mal liegt ein schöner Slasher-Hörfilm zu Grunde. Natürlich kommen einem sofort Bilder von Halloween, Freitag, der 13, Düstere Legenden usw. in den Sinn. Es geht auch ähnlich blutig zur Sache. Auf Grund der "Präparator-Thematik" musste ich natürlich auch an Antony Perkins und seine Rolle in Psycho denken. Ich denke unser @Markus Duschek hat hier viele Anleihen aus bekannten Filmen genommen und diese im wahrsten Sinne zu einem blutigen Hörspass "verwurstet". Die manchmal etwas simplen und einfältigen und auf ein sehr junges Publikum ausgerichteten Dialoge passen dann ganz gut zu diesem "Genre". Die übergeordnete Rahmenhandlung empfand ich dann doch etwas zu plump
      Spoiler anzeigen
      ​Ein Wettstreit um des Onkels Vermögen welcher der bessere Präparator ist, war mir dann doch zu aufgesetzt und übertrieben und verhindert Gänsehaut bei mir


      Von den Sprechern habe ich leider immer wieder mit Jaron Löwenberg meine Probleme. Ich kann mit seiner Art zu sprechen nur in den seltensten Fällen etwas anfangen. So geht es mir aber auch bei Larry Brent oder O23, wo er seinen bekannten Vorgängern nicht einmal ansatzweise das Wasser reichen kann.

      ​Ich frage mich auch ob das Hörspiel bei Mindnapping thematisch besser aufgehoben wäre?


      @Haisuli: Gute Frage - denn so richtig passend ist diese Folge für die GKs mMn auch nicht. Mord in Serie hatte ja schon eine "solche" Folge in ihrer Reihe aufgenommen, trotzdem wäre es wohl bei Mindnapping ebenso ein Stilbruch, wie ich es bei Mord in Serie empfunden hatte. Mit Gespenster-Krimi assoziiere ich diese Geschichte aber auch nicht. Dafür fehlt nach wie vor die Gruselatmosphäre, fehlt die Übersinnlichkeit. Trotzdem bin ich froh, dass die Reihe mit dieser Folge endlich ein für mich richtig gutes Hörspiel hervor gebracht hat. #danke# @Markus Duschek #top#
      Spätestens an der Stelle, an der wegen eines Zahnstückchens eine andere Person zugeordnet werden sollte, hat dieses Hörspiel nur noch genervt!!! Wer findest auf einem Schlossgrundstück allen Ernstes im Vorbeigehen ein kleines Stück Zahn??? Und dann sagt man, das ist von meiner Frau, ganz eindeutig.


      Total peinliche Elemente waren das diesmal meiner Meinung nach. Als ich las, dass das Script extra dafür geschrieben wurde, war ich erstaunt. Es klang wie der tausendste Geister-Schocker, bei dem ein ambitionierter Fan aus einem unoriginellen Roman der siebziger was rausholen wollte, was aber nicht gelungen ist.

      Und die ewige Frage beim anhören, wieso mischt man diese Serie, wenn man doch seit Jahren über genau diese Art Hörspiel unzufrieden ist???

      Habe den Präparator auch gerade eben gehört und wurde gut unterhalten. Da es ein Slasher-Horror ist, würde es zu MindNapping gar nicht passen, aber es passt auch nicht so richtig zu GK.
      Aber Fakt ist, es ist ein tolles Hörspiel mit guten Sprechern, passender Musik, tolles Sounddesign und einer guten Geschichte. Ja, die Gründe wegen des Verhalten vom Präparator ist echt krank, aber es passt einfach :D

      Markus Duschek hat eine gute Handlung aufgebaut, aber gefühlsmäßig endete für mich die Folge irgendwie abrupt und am Ende hätte ich mir schon bisschen Musik gewünscht, so dass man das Ende eben genießen kann.
      Es gibt keinen Erzähler und das war auch soweit ok, nur an sehr wenigen Stellen musste ich die Stelle nochmal hören um sicherzugehen, was da wirklich jetzt passiert war.

      Ich war sehr gespannt auf Andy Matern und er hat mich nicht enttäuscht :) Andy hat eine tolle Soundkulisse aufgebaut und es ist echt wuchtig in den heftigen Szenen.
      Schön das bis jetzt in allen Folgen verschiedene Sounddesigner gearbeitet haben. Bis jetzt gefallen mir die Folgen von Konrad Dornfels (Teufelstochter) und eben Andy Matern ;)
      Hoffentlich kommen die beiden wieder mal dran, eine tolle Arbeit ;)

      Für mich ist diese Folge auch bisher die beste Folge in der Reihe ;) Der Präparator präpariert heftig ;)

      Markus G. schrieb:

      Von den Sprechern habe ich leider immer wieder mit Jaron Löwenberg meine Probleme. Ich kann mit seiner Art zu sprechen nur in den seltensten Fällen etwas anfangen. So geht es mir aber auch bei Larry Brent oder O23, wo er seinen bekannten Vorgängern nicht einmal ansatzweise das Wasser reichen kann.


      Also ich mag seine Art des Sprechens ;) Hat seine eigene Farbe finde ich. Höre ihn sehr gerne bei Brent und O23.

      SashOne87 schrieb:

      Folge 1 schon sehr gut begonnen, war mit Folge 2 leicht schwächer
      Komme ich immer noch nicht drüber weg, dass du die 1 besser findest als die 2 .... :whistling:
      Meinst du das im Hinblick auf den Inhalt, den Stil oder die Atmo ?

      SciFi Watchman schrieb:

      blutgetränkte akustische Schlachtplatte

      Ich lese immer "Schallplatte" :D
      "eine blutgetränkte akustische Schallplatte" ...... - hätte ja auch was für sich ... ;D

      Markus G. schrieb:

      so richtig passend ist diese Folge für die GKs mMn auch nicht. Mord in Serie hatte ja schon eine "solche" Folge in ihrer Reihe aufgenommen, trotzdem wäre es wohl bei Mindnapping ebenso ein Stilbruch, wie ich es bei Mord in Serie empfunden hatte. Mit Gespenster-Krimi assoziiere ich diese Geschichte aber auch nicht

      Hat die Geschichte denn etwas übernatürliches oder doch einfach nur Perversionen eines "kranken Hirns" ?
      Also wenn "psychisch krank", dann könnte es ja durchaus bei MiS oder MN reinpassen - beide Reihen haben ja auch unterschiedliche Facetten und Psycho bleibt Psycho - so oder so.
      Wenn es aber was "unnatürliches" hat, dann wohl eher nicht.

      Allerdings finde ich aber auch, egal wie gut ich die Folge finden mag, wenn ich sie gehört habe, sie trotzdem nicht zu "Gespenstern" passt.
      Ist halt eine Einstellungs- und Empfindungssache.
      Mir gefällt ja auch nicht, dass Sinclair "Geisterjäger" genannt wird. Da passt "Dämonenhasser" bei Ballard besser.
      Geister-Schocker finde ich, passt auch nicht - jedenfalls nicht immer.
      Ich mags halt gerne passend.
      Eine Tomatensuppe ist auch kein Getränk, nur weil man sie ggf. auch trinken kann ..... ;)
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      Negan : - What's your Name ?
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      #
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      Pig Hoschi aka Cerebral-Bulimie
      ​Hat die Geschichte denn etwas übernatürliches oder doch einfach nur Perversionen eines "kranken Hirns" ?


      Ich habe nichts übernatürliches entdecken können, würde also zweiteres meinen. Vielleicht kann ja @Markus Duschek etwas dazu schreiben.

      Vielleicht sollte einmal ein Label eine Mini-Reihe im Stile von Halloween wagen?! Denn solche "Schlitzerhörspiele" sind gar nicht so einfach einzuordnen bzw. passen nicht so leicht in eine Reihe. Egal ob in Mord in Serie oder in Gespenster-Krimi, sie fallen etwas aus dem Rahmen. Wobei mir dass wiederum sehr sympathisch ist, wie ich ja schon hier geschrieben habe: Serienfolgen, die komplett aus der Art schlagen
      Gespenster-Krimi 5: Das lebende Gemälde (VÖ: 06.11.2015)



      Kann ein Gemälde töten? Mark Saxon und seine Freundin Paola ahnen nicht, dass sie mit dem Bild das Grauen in den Palazzo der De Simones bringen. Eine Aura des Bösen umgibt das Gemälde. Schreckliche Dinge ereignen sich auf dem Anwesen. Ein Familienmitglied nach dem anderen stirbt auf makabere Weise und niemand scheint den blutigen Spuk aufhalten zu können. Mark begreift, dass ein Fluch auf dem Kunstwerk liegt, dem sich niemand entziehen kann...


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      Gespenster-Krimi 6: Erlösung (VÖ: 04.12.2015)


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      Langeweile ist der Zeitvertreib der Dummen. (Erhard Blanck)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Tobbe_“ ()

      "Earl Warren" würde ich eigentlich eher auslassen, aber der Klappentext klingt so uninteressant nicht, werde ich wohl doch reinhören. Dann aber wird es interessant, denn die Erläsung kommt von Marc Freund! Da sollte dann endlich auch mal eine kriminalistische Komponente nicht fehlen.
      "Ich habe mittlerweile ca. 30000 Hörspiele gehört, bitte, danke."

      Simmering gegen Kapfenberg Greenskull gegen Audionarchie Dreamland gegen Greenskull - das ist Brutalität
      Mir gefällt das Cover auch sehr gut. Zudem klingt der Ankündigungstext recht vielversprechend. Andernorts war auch die Besetzungsliste zu lesen, die jede Menge bekannte Namen enthält. Ein weiterer Grund für mich, diesem Hörspiel mit einer ordentlichen Portion Vorfreude entgegenzusehen. Ist ja glücklicherweise nicht mehr lange hin, bis es in den Handel kommt.

      Kann ein Gemälde töten? Überzeugt euch ab dem 06.11.2015!GESPENSTER-KRIMI 05 ... dem sich niemand entziehen kann ...

      Posted by Delta Music on Montag, 19. Oktober 2015
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      Wie schon auf hoergruselspiele.de geschrieben, finde ich das Cover wirklich sehr gelungen und stimmungsvoll. Es passt perfekt zu Halloween. Schade nur, dass der VÖ-Termin erst nach Halloween angedacht ist. Trotzdem ist alleine das Cover schon ein Grund zur Vorfreude.

      Auch der 6. Gespenster-Krimi, eine exklusive Geschichte diesmal aus der Feder von Marc Freund, wirft bereits seine schaurigen Schatten voraus.Weitere Infos demnächst. :)

      Posted by Contendo Media on Mittwoch, 28. Oktober 2015
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