FRAKTAL (eine SciFi-Hörspielserie von GIGAPHON) ...

      Auf "Fraktal 3" war ich wirklich sehr gespannt. Folge 1 konnte mich komplett überzeugen, doch Folge 2 war eher durchwachsen. Darum war ich mir etwas unsicher, in welche Richtung sich die Serie entwickeln würde.

      Inzwischen habe ich "Prähistorica" gehört. Und wie es aussieht, waren meine Zweifel unnötig, denn Folge 3 ist richtig stark: Das Ding ist richtig spannend, kurzweilig und hat tolle Action zu bieten. Der Cast, die Atmo und der Soundtrack machen ordentlich Spaß. Wenn die Serie auf diesem Kurs bleibt, bleibe ich ihr gerne weiterhin treu.


      Da viele Leser meines Blogs Hörspiele leider gar nicht richtig auf dem Radar haben, schreibe ich immer gerne über SF-Hörspiele, die mir richtig gut gefallen haben. Ein paar Leute habe ich (so haben sie es mir zumindest geschrieben) auf diese Weise schon auf den Geschmack gebracht. Was ich zu "Fraktal 3: Prähistorica" zu sagen hatte, könnt ihr bei Interesse hier nachlesen.

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      SciFi Watchman schrieb:

      Da viele Leser meines Blogs Hörspiele leider gar nicht richtig auf dem Radar haben …

      Hast Du da eine Theorie zu? Warum das so ist?
      They call me the Fader. Which is what I'm about to do.

      Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, d.h. man darf sie kostenlos nutzen.
      Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. man darf sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.
      Darf ich anmerken, dass ich es genial finde, wie du erst schreibst, wie du das Hörspiel fandest, und dann auf deine vollständige Rezi verweist.
      So kann hier auf geschriebenes reagiert werden und gleichzeitig macht es neugierig auf deine Rezension.

      Sorry ich will nicht schon wieder damit anfangen, aber ich bin gerade sehr begeistert davon!
      Traditionen sind wie Teller


      da um zergebrochen zu werden
      Ich würde das zwar jetzt nicht gleich genial nennen ;), aber ich sehe das ähnlich wie Haisuli und freue mich über diese angenehme Diskussionskultur.

      Die Besprechung zu Fraktal 2 habe ich gerade gelesen und teile sie inhaltlich.

      Und nachdem ich mir jetzt diese Folge noch einmal angehört habe, kann ich jetzt auch endlich mit der 3 durchstarten.
      "Ich habe mittlerweile ca. 30000 Hörspiele gehört, bitte, danke."

      Simmering gegen Kapfenberg Greenskull gegen Audionarchie Dreamland gegen Greenskull - das ist Brutalität
      @Haisuli @Chris

      Danke für euer positives Feedback. So wie jetzt werde ich es auch in Zukunft machen. Denn auf diese Weise bringt es allen etwas und macht am meisten Spaß. :)


      SciFi Watchman schrieb:

      Da viele Leser meines Blogs Hörspiele leider gar nicht richtig auf dem Radar haben...

      Fader schrieb:

      Hast Du da eine Theorie zu? Warum das so ist?


      Eine Theorie dazu habe ich. Zunächst einmal unterscheiden sich SF-Fans in ihrer "Medienpräferenz" nicht von den Anhängern anderer Genres oder dem allgemeinen Publikum. Und wie Otto Normalverbraucher, so denken die SF-Fans in erster Linie an TV-Serien, Filme oder vielleicht noch an Literatur (inkl. Hörbücher), wenn es darum geht eine Geschichte zu erleben. Und das ist auch nicht verwunderlich, denn alle diese Dinge werden massiv beworben, besprochen und diskutiert. Filme und Serien werden mit gewaltigen Budgets produziert, und die Studios pumpen entsprechend hohe Summen in die Promotion. Dadurch erzeugen sie eine Sichtbarkeit für das Produkt, die Konkurrenten nicht nur neidisch werden lässt, sondern so in den Schatten stellt, dass sie quasi unsichtbar werden. Das dem so ist, realisiere ich immer dann, wenn mir Leser Rückmeldung in der Art geben: "Danke für den Tipp. Ich wusste gar nicht, dass es das gibt."

      Was für SF-Hörspiele in Deutschland (im englischsprachigen Raum sieht es anders aus) noch erschwerend hinzukommt: Wenn es um "SF aus Deutschland" geht, dann ist für die "ältere Garde" der Science-Fiction-Fans (also jene, die man mit Hörspielen noch erreichen könnte) die SF-Literatur das Nonplusultra. Mit Hörspielen beschäftigt sich dieser Kreis vielleicht noch bestenfalls, wenn für das Radio ein Romanklassiker adaptiert wurde. Denn das ist dann SF-Kultur. Reine "Unterhaltungs-Hörspiele" sind den Leuten dann zu banal. Ich kann so eine Haltung zwar nicht nachvollziehen und teile sie keinesfalls, doch sie exisitert eben leider.

      Es gibt noch eine ganze Reihe anderer Gründe, doch das führt dann zu weit. Soviel zu meiner Theorie, die ich mir in den letzten Jahren gebildet habe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „SciFi Watchman“ ()

      Danke!
      They call me the Fader. Which is what I'm about to do.

      Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, d.h. man darf sie kostenlos nutzen.
      Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. man darf sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.
      Zum Verständnis, da ich diese Reihe irgendwie nicht so wirklich verstehe.

      Ein Raumschiff wird in einem Labor sehr stark verkleinert und bewegt sich fortan in einem "Fraktalen-Universum". Mit Luftleerem Raum, Planeten, Sonnen und Dinosauriern 8| . Dieses "Fraktale-Universum" befindet sich immer noch in diesem Labor und könnte allein dadurch zerstört werden, indem Jemand den Ventilator anschaltet, hindurchläuft, ...? Und in einer solch labilen Umgebung gibt es Evolution?
      Dieses "Fraktale-Universum" befindet sich immer noch in diesem Labor und könnte allein dadurch zerstört werden, indem Jemand den Ventilator anschaltet, hindurchläuft, ...? Und in einer solch labilen Umgebung gibt es Evolution?​


      Ja, habe ich mir auch schon gedacht. Irgendwie ein gruseliger Gedanke. Aber auch irgendwie faszinierend, wenn ich mir vorstellen soll, dass nicht nur das All unendlich ist, sondern auch umgekehrt, in die fraktale Welt hinein eine Unendlichkeit herrscht.
      So, Fraktal III, bei dem ich zweimal eingeschlafen bin #unschuldig#

      Liegt an mir, nicht am Hörspiel und das gilt für alle Hörspiele, gestern hat es mich auch beim neuen Holmes erwischt, obwohl der wieder großen Spaß macht.

      Gehen wir mal paar Jahre zurück, der kleine Chris ist 1991 noch Schüler und erstmals alleine (also ohne Eltern, nur mit einem Kumpel) im Ausland unterwegs. Mit dem damaligen Euro-Teen-Ticket (oder so) der Lufthansa ging es zum Taschengeldpreis nach London. Taschengeld, das waren damals 300 Mark (oder so), Ryanair und Co. gab es ja noch nicht. Im Kaufhaus Harrods wollte ich schön Hörspiele shoppen, genauer gesagt die ganz neuen DDF-Folgen, die es in Deutschland bestimmt erst später gibt. Weil die Bücher von Robert Arthur müssen ja erst einmal übersetzt werden, hehe. Rätselhafterweise gab es aber da bei Harrods gar nix, null, nada, nicht einmal den Super-Papagei. Stattdessen habe ich mir ein Hörspiel gekauft, "Jurassic Park" (engl. für Dino Park) zwei Kassetten, rund drei Stunden, das ist value for money. Zu meiner Überraschung haben die Englischen aber offensichtlich kein Geld für Sprecher, alles wurde von einem John Heard gelesen/gesprochen. Geräusche gab es wenigstens, insgesamt eine schöne Sache, die ich oft und gerne gehört habe. Wen es interessiert, mit der Suche "jurassic park john heard" wird man im Internet und auch auf youtube fündig.

      So, ein paar Jahre sind ins Land gezogen, mittlerweile sind diese dubiosen "Hörbücher" auch über den Kanal zu uns gekommen. Aber woran ich bei "Prähistorica" sofort gedacht habe, das dürfte klar sein. Und die gute Umsetzung des Themas hat mich auch bei Fraktal sehr überzeugt, bzw. Spaß gemacht. Kleines Feuerwerk für die Ohren, so soll es sein.

      Wichtiger, was macht das zentrale Problem aus Folge 2, welches kamica hier exakt auf den Punkt gebracht hat?

      kamica schrieb:

      Bei der zweiten Folge nervt es, dass es zu einer One Man Show wird. Ein Journalist rettet sie alle. Mehrfach. Auch wenn er keinerlei Ausbildung oder Erfahrung in der Richtung hat. Ernsthaft? Das war mir deutlich zu dick aufgetragen. Ich hätte mir mehr Teamleistung gewünscht. Nicht nur von seiner "love interest", sondern von der Crew, die das Schiff eigentlich fliegt.

      Glücklicherweise ist das diesmal wieder deutlich besser, unser Wunderjournalist ist zwar nach wie vor ein junger Gott, aber nicht mehr so nervig als in der Zwo. Trotzdem bleibt mein Wunsch, dass die Sache zukünftig vielschichtiger wird, es gibt genug interessante Figuren (und tolle Sprecher!), der "Jay und Amy"-Faden wird hoffentlich ein wenig reduziert.

      Insgesamt gefällt mir der eingeschlagene Weg, ich freue mich auf die nächste Folge. Mit Fraktal, Rick Future und Timeshift bin ich jetzt aber genremäßig wirklich komplett ausgelastet, mehr brauch ich nicht. Die Mark-Brandis-Bande kann sich mit Spotify also noch ein wenig Zeit lassen ;)
      "Ich habe mittlerweile ca. 30000 Hörspiele gehört, bitte, danke."

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      Delta Music
      Die Science-Fiction Erfolgsserie geht weiter!!!! FRAKTAL 4 - Kontakt => ab dem 15.05. im Handel erhältlich!

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      FRAKTAL 4 KONTAKT

      Auch die 4. Folge fand ich wieder richtig klasse. Mittlerweile hat sich diese Serie bei mir zu einer festen SciFi Größe etabliert. Sprecher, Sound und Musik sind wie immer top!
      Diesmal bekommt die Slyclad, wie der Name der Folge es schon sagt, zum ersten Mal KONTAKT zu Menschen ähnlichen Lebewesen im Fraktalen Raum. Zumindestens scheinen sie Menschen ähnlich. Die Folge kommt streckenweise recht bedrückend rüber, weil sie an vielen Stellen auch klar macht, wie hilflos die Crew der Skyclad in diesem Fraktalen Raum doch ist, als sie zwischen den Fronten einer scheinbaren Auseinandersetzung gerät.
      Das Hören von diesem Hörspiel verging bei mir wie im Flug und es macht Lust es weitere Male anzuhören. Diesmal gibt es am Ende einen recht fiesen Cliffhanger, der einem gerade zu zwingt, auch zur nächsten Folge zu greifen. Ich sage nur...
      Spoiler anzeigen
      auf was ist man hier wirklich gestoßen???​

      Auf "Fraktal 4: Kontakt" war ich nicht zuletzt wegen des Cliffhangers am Ende von Folge 3 sehr gespannt. Und nachdem ich mir das neue Hörspiel zu Gemüte führen konnte, kann ich sagen, dass meine Erwartungen erfüllt wurden: Die Story hat richtig Drive, der Cast macht seine Sache toll und die Soundkulisse sowie der Soundtrack können sich wirklich hören lassen, wenngleich es mir an Bord der Skyclad bisweilen etwas zu ruhig ist.

      Neben den sieben Hauptfiguren befinden sich ja auch noch ein par Dutzend weitere Crewmitglieder an Bord. Doch von denen hört man irgendwie nichts. Es würde die Atmosphäre noch dichter machen, wenn in gewissen Szenen im Hintergrund Gemurmel oder andere Sounds gäbe, durch die deutlich wird, dass da noch mehr Leute als die zentralen Figuren tätig sind. Schon bei Star Trek Classic ließ man immer wieder Statisten durch die Gänge laufen, damit man etwas von den 400 Männern und Frauen zu Gesicht bekam, die neben Kirk und Co Dienst tun. Ein akustisches Äquivalent würde ich mir auch bei "Fraktal" wünschen.

      Unterm sich hat man es bei "Fraktal 4: Kontakt" mit einem wirklich kurzweiligen Abenteuer dieser Space Opera in Inner Space zu tun. Natürlich kommt auch diese Folge nicht ohne einen Cliffhanger aus, dessen Auflösung ich kaum erwarten kann. Bis zum Herbst muss ich mich aber noch gedulden. Wie gemein! :D

      Eine Besprechung habe ich auch für meinen Blog verfasst. Ihr findet sie bei Interesse hier: scifiwatchman.blogspot.de/2015…gaphon-entertainment.html
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