hörbuchFM

      Muss gestehen, dass ich "hörbuchFM! garnicht kannte. *scham
      Wenn da auch Podcasts laufen könnten ist die "Talker-Lounge"
      sicher dabei.
      Und nen paar Euros habe ich für Hörspielwerbung immer gern
      übrig.
      Der Tag der Abrechnung und Thomas Nero Wolf in der neuen Talker-Lounge-Folge 111

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Flori1981“ ()

      Ich denke, hoerbuchfm war die beste Werbung für das Medium überhaupt und hat mehr gebracht als alle anderen Einzelkämpferaktionen von Print- bis Kinowerbung zusammen. Die R&B Company hat da mit ihrer Werbung durchaus auch neue Maßstäbe gesetzt, da kann man nur gratulieren. Dass es dem Macher hinter dem Projekt zudem gelungen ist, praktisch alle relevanten Labels an Bord zu holen, obwohl die sonst bekanntlich eher nicht so viel miteinander zu tun haben wollen, das war auch ein großer Erfolg, das wird schwer zu wiederholen sein.


      Die Beliebtheit und die Bekanntheit des Senders (dass ihn mit Flori1981 einer jetzt nicht gekannt hat, kann man glaube ich vernachlässigen :)) zeigte auch, dass es absolut einen Markt für ein Hörspielradio gibt.

      Natürlich ist das im Nachhinein immer leicht gesagt, aber dass das so nicht klappen konnte, das war irgendwie von Vorneherein klar. Ich habe seit Beginn wöchentlich mit dem Ende gerechnet und mich über jede Woche gefreut, die sie weiter on air waren.

      Nun gilt es daraus zu lernen, wie man es besser machen kann. Das Um und Auf ist natürlich die bessere finanzielle Ausstattung, denn nur weil das Geld ausging, wurde der Sender ja eingestellt, nicht weil er zu wenig Hörer hatte.

      Paar Ideen:
      * Bessere Shoplösung anstatt der Amazonreflinks
      * Kooperation mit einem Forum, das bereit ist, auf die eigenen Reflinks zugunsten des Projekts zu verzichten
      * Werbezeit verkaufen
      * Engere Verzahnung mit den teilnehmenden Labels, das kann bzw.sollte dann bis zu einem kleinen Interessensverband gehen
      * Die Podcasts mit an Bord holen für ein bunteres Programm
      * Eigene App statt TuneIn
      "Ich habe mittlerweile ca. 30000 Hörspiele gehört, bitte, danke."

      Simmering gegen Kapfenberg Greenskull gegen Audionarchie - das ist Brutalität
      Ich finde es schade, dass HörbuchFM den Betrieb eingestellt hat. Weil ich es als ein trauriges Zeichen empfinde. Ob es wirklich eines ist, weiß ich nicht!
      Persönlich habe ich am Anfang ein paar Sendungen aufgenommen.....habe sie aber nicht gehört und das Aufnehmen eingestellt. "Livehören" passt nicht in meinen Zeitplan.

      pmartin schrieb:


      Ihr fragt euch doch immer: Wie können wir Fans den Labeln helfen?

      -----------------------------Sorry für meine merkwürdige Zitierweise ;)

      Es dürfte ein leichtes für uns gemeinsam sein ein Streamserver zu
      finanzieren. Monatliche Kosten etwa 40.- EUR bei 100 Usern und 128kbit.
      Ich wäre bereit die Administration zu übernehmen, Titel ranzuschaffen
      und den ersten Fünfer zu kredenzen.
      Jetzt seit ihr gefragt...!!!
      pmartin #daumenhoch# , ich denke auch schon eine Weile darüber nach, wie man den Labeln helfen kann. Nur, ich bin weder Kauffrau, Marketingexpertin, noch PC-Freak und verstehe deinen Vorschlag nicht. 40 Euro bei 100 Usern und 128kbit? Würdest du es bitte etwas genauer erklären? HörbuchFM war doch ein Radiosender, welchen Streamserver meinst du? Wird das dann auch als gelisteter Radiosender gesendet? #rotwerd#

      Klein_Claudi schrieb:

      Laut der Tim Thaler Seite auf Facebook

      Klein_Claudi schrieb:

      Leider konnten wir allerdings trotz intensiver Vertriebsarbeit auch in diesem Jahr die Kundenanzahl nicht so erhöhen, dass sich das Projekt langfristig finanziell trägt bzw. relevante Gewinne abwirft. Auch die Übernahme von dem Hörbuchradio "hörbuchFM", das als Referenzradio dienen sollte, änderte daran nichts.

      Klein_Claudi schrieb:

      Zwar funktionierte "hörbuchFM" bestens und die Hörerzahl stiegen in den letzten Monaten immer weiter an. Momentan ist der Sender einer 1.000 beliebtesten Webradios der Welt mit täglich vielen Tausenden Hörern. Auch die Spendenbereitschaft der Hörer zeigte uns, dass der Sender viel Potenzial hat.
      Diese Aussagen finde ich sehr widersprüchlich. Trotz Erfolg und reger Spendenbereitschaft mußten sie dicht machen?!

      Die wichtigste Frage ist aber, wenn man den Labeln helfen möchte: Hat die Existenz von HörbuchFM den kleinen Labeln mehr Verkäufe eingebracht?
      .......................

      Keiner ist weiter von der Wahrheit entfernt als jener, der alle Antworten weiß.
      ( Laozi )


      Hoax schrieb:

      Schade aber nicht zu ändern. Ich gebe zu, dass ich auch nicht mehr regelmäßig hineingehört habe. Es fehlten mir die Informationen. Es war ja "nur" noch das abspielen von Hörspielen. Keine Rezensionen mehr und auch keine Vorstellungen.
      Da bin ich ganz deiner Meinung, Hoax! Wenn, dann würden Berichte, Interviews und Podcastings usw. alles viel interessanter machen.
      .......................

      Keiner ist weiter von der Wahrheit entfernt als jener, der alle Antworten weiß.
      ( Laozi )


      @Lady Mafi
      100 User können gleichzeitig das laufende Programm hören. Das sollte anfangs reichen. Mehr User, höherer Preis...da viel mehr Traffic erzeugt wird. Mit 128 KBit hat man eine guthörbare Samplerate.

      Berichte, Interviews und Podcastings bedürfen viel Zeit. Man darf dabei nicht vergessen, dass der oder diejenigen dass alles in ihrer Freizeit machen und keinen Cent dafür sehen. Wer ein umfassendes Radioprogramm wünscht sollte sich einmal Gedanken darum machen was sowas in Wirklichkeit kostet...

      pmartin schrieb:

      @Lady Mafi
      100 User können gleichzeitig das laufende Programm hören. Das sollte anfangs reichen. Mehr User, höherer Preis...da viel mehr Traffic erzeugt wird. Mit 128 KBit hat man eine guthörbare Samplerate.

      Danke für die Erklärung!

      Berichte, Interviews und Podcastings bedürfen viel Zeit. Man darf dabei nicht vergessen, dass der oder diejenigen dass alles in ihrer Freizeit machen und keinen Cent dafür sehen. Wer ein umfassendes Radioprogramm wünscht sollte sich einmal Gedanken darum machen was sowas in Wirklichkeit kostet...

      Was sowas kostet weiß ich nicht. Ich bin ja gerade dabei, mir Gedanken zu machen! ;)
      .......................

      Keiner ist weiter von der Wahrheit entfernt als jener, der alle Antworten weiß.
      ( Laozi )


      pmartin schrieb:

      Berichte, Interviews und Podcastings bedürfen viel Zeit. Man darf dabei nicht vergessen, dass der oder diejenigen dass alles in ihrer Freizeit machen und keinen Cent dafür sehen. Wer ein umfassendes Radioprogramm wünscht sollte sich einmal Gedanken darum machen was sowas in Wirklichkeit kostet...


      Dem kann ich aus eigener Erfahrung nur zustimmen. #jaja#
      Sprecher machen selten etwas umsonst, ist ja auch legitim und verständlich.
      Der Tag der Abrechnung und Thomas Nero Wolf in der neuen Talker-Lounge-Folge 111
      Hat denn das Format den Labeln "geholfen", frag ich mich. Gut, alles lief bestens, trotzdem musste man den Betrieb einstellen, das schluck ich doch schnell als kritikloser Lemming, auch die Frage, wer ist eigentlich die Zielgruppe des ganzen - ein Großteil Forenmitglieder?! - , da maß ich mir nicht die nötigen Kenntnisse an, aber wie gesagt, ob man mehr verkauft oder nicht, wenn ein Hsp dort lief, dass sollte doch messbar gewesen sein.

      Lady Mafi schrieb:

      Diese Aussagen finde ich sehr widersprüchlich. Trotz Erfolg und reger Spendenbereitschaft mußten sie dicht machen?!

      Die wichtigste Frage ist aber, wenn man den Labeln helfen möchte: Hat die Existenz von HörbuchFM den kleinen Labeln mehr Verkäufe eingebracht?
      hoerbuchfm war ein "Anhängsel" der "Radiohörlounge". Nachdem die den Turnaround nicht geschafft hat, war auch das Schicksal von hoerbuchfm besiegelt.

      Die Zielgruppe waren bestimmt nicht die CD-Sammler aus den Foren, sondern die breite Masse der Hörspiel- und Hörbuchinteressierten hierzulande. Und der Zugang zu denen ist sicherlich via Social Media und nciht über die Foren.

      Diese Fragen, wie genau messbar sind die Zuwächse bei den Verkäufen sind wohl etwas verfrüht. Viele Hörspiele wurden bekannt und haben völlig neue Interessenten gewonnen, geschadet hat das sicher nicht, siehe die Neuauflage zu "Ordensschwester Amelie".

      Ich halte eine gemeinsame Marketing- und Drittverwertungsplattform der Label unterhalb von Europa und Lübbe weiterhin für höchst sinnvoll und erfolgversprechend, aber ohne das entsprechende Budget für Zeitverschwendung. Crowdfunding ist da sicherlich auch eine Option.
      "Ich habe mittlerweile ca. 30000 Hörspiele gehört, bitte, danke."

      Simmering gegen Kapfenberg Greenskull gegen Audionarchie - das ist Brutalität
      Soetwas zu messen, dürfte wohl selbst für die Labels schwierig sein. Da man ja nur schwer den direkten kausalen Zusammenhang herstellen kann. Dass die Neuauflage der Ordensschwester direkt auf hoerbuchFM zurückzuführen ist, dürfte wohl auch eher eine reine Spekulation deinerseits sein - oder hast du dafür zufällig Belege/konkrete Indizien?


      Schön zu sehen, dass die Gemeinde hier so aktiv ist und gerne auch selbst etwas auf die Beine stellen will. Ich bin mir ehrlich gesagt nur nicht ganz sicher, ob eine solche Intitative (zumal wenn nur auf 100 Hörer beschränkt) wirklich sinnvoller ist als z.B. auf Podcasts zu setzen. Irgendwie ist mein Gefühl, dass die meisten Leute am liebsten doch zeitlich frei hören möchten. Vielleicht liege ich da aber auch falsch - keine Ahnung.
      Falls du auf der Suche nach weiteren News rund ums Hörspiel bist, schau doch einfach mal auf www.hoerspiel3.de vorbei.
      Neu: GRATIS-Hörspiele
      Podcast hat doch kein Anreiz...Ich finde es viel spannender, wenn beispielsweise am Freitagabend Exklusivberichte, Neuheiten oder Premieren gesendet werden. Könnte man sie jederzeit aufrufen würde vieles ungehört bleiben und in Vergessenheit geraten.

      Nur 100 User? Man sollte zu beginn mal nüchtern der Sache entgegentreten und rational bleiben. Hier schreiben mittlerweile schon einige mit, aber nur 4 davon würden dieses Projekt unterstützen. Wozu also in Dimensionen denken, die derzeit überhaupt nicht in Frage kommen.

      Die Formel ist doch ganz einfach:

      Kapital = Anzahl Spender * Summe

      Im Klartext: Je mehr sich beteiligen umso höher das Kapital. Dadurch ist eine höhere Useranzahl möglich, das Programm abwechslungsreicher, der Bekanntheitsgrad steigt, das Interesse der Labels wird höher...etc.etc....
      Nur 100 User? Man sollte zu beginn mal nüchtern der Sache entgegentreten
      und rational bleiben. Hier schreiben mittlerweile schon einige mit,
      aber nur 4 davon würden dieses Projekt unterstützen. Wozu also in
      Dimensionen denken, die derzeit überhaupt nicht in Frage kommen.
      Diese Aussage zeigt schonmal, daß pmartin vernünftig an die Sache rangeht! Nur so kann das auch was werden.

      HoerbuchFM ist allerdings GEMA lizensiert. Ich könnte mir vorstellen, daß die so einfach nicht auf ihre Lizensgebühren verzichten, wenn man das gleiche Projekt weiterführt.
      Der Streamingserver ist in 10 Minuten auf einem Linuxserver konfiguriert, wenn man das alles selber in die Hand nehmen würde. Dazu braucht man auch keinen besonders leistungsstarken Server für, so daß zur Not auch weit mehr als 100 User
      am Stream nuckeln könnten.

      Wie sieht denn die Rechnung aus, wenn man einen bestehenden Server nimmt und quasi nur die GEMA Gebühren bezahlt? Ich meine etwas gelesen zu haben, daß man unter 2000 Hörer oder so monatlich bleiben muss.
      Einen einfachen VServer bekommt man schon für etwa 5 Euro im Monat mit Trafficflat. Je nachdem, was die GEMA noch verlangt, wäre es vielleicht sogar die kostengünstigste Alternative?!?
      Mit der GEMA könnte man abklären, obwohl meines Wissens nicht wenige Label mit der GEMA nichts am Hut haben. Aber auf jedenfall ein wichtiger Punkt.

      Eigener Server (Home) benötigt aber auch eine entsprechende Leitung. Bei 100 und wohlmöglich mehr Usern kommt schon mächtig was zusammen. V-Server und Software drauf geht schon, ist aber aufgrund meiner Erfahrung deutlich langsamer und anfälliger und aufwendiger in der Pflege. Aber auch da kann man natürlich drüber nachdenken...ganz klar!
      Klar, kann natürlich sein, dass ein Event-Programm zu einem fixen Termin auch eine gewisse Attraktivität ausübt. So wie ich das jetzt rauslese, wollt ihr ja kein Rund-um-die-Uhr-Programm machen?
      Und es ist zweifellos sinnvoll, erstmal kleiner zu starten. Man sollte aber die Skalierbarkeit nicht gänzlich aus den Augen lassen, wenn man damit langfristig was fürs Medium erreichen will.

      Ich bin auf jeden Fall gespannt, was ihr auf die Beine stellt.
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