Hörspiel-Feuilleton 2/2012 "DAS LUFER HAUS - DIE VERSCHOLLENEN AUFNAHMEN"

      watt denn ? ;) ;D :) ...............

      das leben ist halt nunmal nicht immer so wies sein soll und da hat man manchmal von etwas hohe bis sehr hohe Erwartungen und es geht in die H. ...... und umgekehrt.

      Ich höre Fünf Freunde eigentl. nur noch aus "Gewohnheit", um so mehr war ich sehr positv von der aktuellen Folge 96 überrascht ..... - so kanns gehen #jaja#
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      Die einen kennen mich #winkewinke# - die anderen können mich#pokuss#

      " Ersteller des 1. Beitrages 2010,11+12 "

      Dank --nero-- vom hoerspiel-board : http://www.hoerspiel-board.de/index.php?page=Thread&postID=151020#post151020

      habe ich die passende Formulierung gefunden, was mir an dem HSP fehlt :

      --nero-- schrieb:

      Erstmal hätte ich mir ein paar mehr Schocker oder generell mehr Grusel gewünscht. Ich glaube, es ist durchausmöglich ein solches Hörspiel so zu machen, dass ich, wenn ich es nachts bei völliger Dunkelheit in meinem Bett höre, zumindest bei der Ersthörung vor Angst nahezu in die Hose mache ;) So gruselig hätte ich es zumindest gerne gehabt, war es dann aber nicht. Und auch das Finale fand ich einfach nicht spektakulär genug.

      1000 % - besser hätte ich es nicht sagen können. Aber sowas von auf den Punkt gebracht. !!!
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      Die einen kennen mich #winkewinke# - die anderen können mich#pokuss#

      " Ersteller des 1. Beitrages 2010,11+12 "

      Ich glaube, es ist durchausmöglich ein solches Hörspiel so zu machen, dass ich, wenn ich es nachts bei völliger Dunkelheit in meinem Bett höre, zumindest bei der Ersthörung vor Angst nahezu in die Hose mache


      Das passt für mich zumindest genau auf dieses Hörspiel.

      Abgesehen davon wären "Schocker" und spektakuläres Finale für ein so realistisch angehauchtes Hörspiel komplett unpassend und würde die Atmosphäre zerstören #imho# Für mich hat man es genau richtig gemacht und ein nahezu perfektes Gruselhörspiel produziert. Aber mir ist klar, dass dies jeder anders sehen bzw. hören wird und dass nicht für jeden zutrifft. Ich für mich bin wunschlos glücklich und der Lauscherlounge dankbar dass sie ein solches Hörspiel gemacht hat #jaja# #winkewinke#
      Es ist halt kein Hauruckhorror sondern ein sehr subtiler Horror der der eigenen Phantasie viel Freiraum lässt #daumenhoch# ...

      Ich habe mir beim LUFER-HAUS zwar auch nicht *in die Hose gemacht* aber eine Gänsehaut gab's jedenfalls ;)
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      Ist mir bewußt und ich steh auch auf sowas - ist es ja doch genau das was ich an Grusel-HSP immer vermisse, weshalb sie fm keine wirklichen sind. Aber Gänsehaut hätte ich gerne gehabt, aber bis auf 1,2 kleine Momente, war leider nix vorhanden .....

      Aber es ist zumindest ja gut, dass es Leute gibt, die mit dem HSP überaus glücklich sind - ich gönn es ja jedem, nur kann ich es eben leider nicht nachempfinden. Wenn ich keine sonderlichen Erwartungen gehabt hätte, wäre es normal "enttäuschend". So aber, da ich sehr große hatte, ist es doppelt und dreifach enttäuschend.
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      " Ersteller des 1. Beitrages 2010,11+12 "

      NEXUS schrieb:

      Ist mir bewußt und ich steh auch auf sowas - ist es ja doch genau das was ich an Grusel-HSP immer vermisse, weshalb sie fm keine wirklichen sind. Aber Gänsehaut hätte ich gerne gehabt, aber bis auf 1,2 kleine Momente, war leider nix vorhanden .....

      Jeder empfindet Grusel und Horror auch anders. Einige sind da regelrecht abgehärtet, weil sie so etwas ständig komsumieren oder sich eben von Natur aus gar nicht gruseln lassen. Andere wiederum würden sich dabei am liebsten unter der Decke verkriechen. Welche Charaktereigenschaft da besser ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Wenn man allgemein ängstlich ist, bezieht sich das ja nicht nur auf Hörspiele, sondern auf alle Situationen im Leben. #schreck#

      Bei Spuk und Geister-Häusern gehöre ich selbst zu der Kategorie "doch eher Angsthase". ;) Beim Lufer-Haus lief es mir daher doch an einigen Stellen eiskalt den Rücken herunter. Beim zweiten Hören war es aber nicht mehr ganz so schlimm, da ich schon wusste, was als nächstes passiert.
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      Allerdings richtig gruselig für mich waren die "Geisterstimmen" beim versuchten EVP. Und da besonders der Katzenjammer des kleinen Kindes.
      Hingegen hat die DDF-Titelmusik ziemlich am Anfang bei mir einen Lachanfall ausgelöst, dass ich die nächste Szene gar nicht mehr so gruselig fand.
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      Justus: "Was waren das für Vögel?"
      Bob: "Och, das habe ich sie nicht gefragt - aufgeführt haben sie sich wie Adler!"
      Morton: "Das waren Sittiche, wenn mir diese Bemerkung erlaubt ist."

      aus: Die drei ??? - Das Gespensterschloss
      Nachdem sich doch einige negative Stimmen zum Hörspiel breit gemacht haben, wäre es toll wenn diejenigen hier auch noch ihre Stimme bei der Umfrage abgeben würden, damit diese noch ein wenig repräsentativer sein könnte - vielen Dank #winkewinke#
      Ich habe mit "geht so" gestimmt. Die Produktion an sich (Authenzität) und die Sprecher sind eigentlich sehr gut in meinen Ohren, allerdings kann ich mit dem Audio-Pendant zu Wackelkamerafilmen a'la Blair Witch einfach nichts anfangen.

      Ein Freund hat mir unlängst mit Nachdruck alle 3 Teile von "Paranormal Activity" aufgeschwatzt und sie mir dringend empfohlen - herrje, was ein laaaaangweiliger Abend, bei Teil 2 habe ich vor Langeweile Agressionen gekriegt, auf Teil 3 habe ich dann ganz verzichtet. Ähnlich wie diese Filme kam auch das Lufer Haus bei mir an: eigentlich spannend....aber ZU viel "Leerlauf".

      Mir hätte es besser als normales Hörspiel (also eben keine "Lost and Found-Doku") gefallen....tjoa. Man kann nicht alles haben. Aber scheinbar gehöre ich auch zu den ganz wenigen, die das HSP nicht so besonders mochten, so wenigstens das Umfrageergebnis.

      Bärchen schrieb:

      Konnte mich schwer entscheiden zwischen "nicht so toll" und "geht so". Wo ist der Unterschied, welche von den beiden Optionen ist besser oder schlechter ;)
      Ich würde meinen :

      • geht so = 3
      • nicht so toll = 4



      Das HSP wäre mMn besser ohne die Längen, Pausen und Stille. Wenn man glaubt, man könne Spannung und Grusel nur auf diese Art und Weise aufbauen, der macht mE viel falsch. Nicht um sonst setzt man bei Filmen alles auf entsprechende Musik ........ wenn etwas LIVE sein soll, fällt das zwar verständlicher Weise weg, aber es gibt dann halt andere Möglichkeiten. "Mitschnitt 1" hat es z.B. zeigt wie es geht ...... ob es an der Dauer/Länge = 2 CDs liegt weiß ich nicht mal, denn man hätte das auch auf 2 CDs gut bringen können, dnn och wäre hier vllt. 1 CD doch besser gewesen #schulterzuck# ..... so ist es a.j.F. nicht besonders ....
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      Die einen kennen mich #winkewinke# - die anderen können mich#pokuss#

      " Ersteller des 1. Beitrages 2010,11+12 "

      Ich habe dieses HSP jetzt endlich auch gehört und muss sagen, dass ich begeistert war. Markus G. hat schon recht, dass nur sehr wenige HSPe in der Lage sind, auch Erwachsenen Angst einzujagen. Dieses war bei mir definitiv eines davon! Und daher habe ich ein „sehr gut“ gegeben.

      Natürlich merkt man den Einfluss von Filmen wie „Blair Witch Project“ und „Paranormal Activity“, aber dem HSP gelingt es trotzdem, etwas ganz Eigenes aus diesen Einflüssen herzustellen.

      Natürlich lässt das Ende den Hörer mit vielen Fragen allein, aber damit war ja von Anfang an zu rechnen, denn sonst wäre der Verbleib der Protagonisten ja nicht (wie schon das Booklet und der Einleitungstext sagen) ungeklärt geblieben. Und dass man über diese offenen Fragen nachgrübelt und versucht herauszufinden, was andere darüber denken, ist ein Anzeichen, dass einen dieses HSP alles andere als kalt lässt.

      Dass an manchen Stellen einfach nur Stille herrscht, hat für mich die Spannung noch gesteigert. Denn dadurch musste man damit rechnen, dass in jeder Sekunde wieder etwas passieren kann. Wer darauf achtet, wird herausfinden, dass dies auch in vielen Filmen so gemacht wird. Auch in „Paranormal Activity (1)“ geschah ja in vielen Szenen zunächst gar nichts …

      Zwei Kritikpunkte muss ich aber anbringen:

      1. Max und Thomas fand ich akustisch schwer zu unterscheiden, hier hätte man vielleicht etwas unterschiedlicher klingende Schauspieler nehmen können.

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      2. Bei der Story um Frau Weimar und dem Exorzismus musste ich den Kopf schütteln. Diese Spinnerei musste nicht sein und nimmt dem HSP unnötig ein Stück Glaubwürdigkeit.

      3. Die Szene im Keller, als die EVP-Aufnahme gemacht wird, fand ich gegen Ende unfreiwillig komisch und musste genau so grinsen wie bei der DDF-Titelmusik. Hier hätte man etwas weniger dick auftragen können.


      Zu offenen Fragen, die oben schon diskutiert wurden, möchte ich noch folgendes ergänzen:

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      1. Ich fand es seltsam, dass das Mikro im Keller erst anspringt, als Thomas dort den offenbar wahnsinnig gewordenen Max findet. Wenn sich jedes Mikro schon beim leisesten Geräusch einschaltet, hätte es auch erfassen müssen, wie Max in den Keller kam und was er tat.

      2. Schon in der ersten Nacht hört man ja, wie das Mikro am Kellereingang ziemlich laute Geräusche aufzeichnet. Warum geht am nächsten Tag keiner darauf ein?

      3. Letzter Track auf CD 1: Man hört zuerst Schleifgeräusche und die Stimme einer Frau. Dann fällt die Kiste die Treppe hinunter. Das Team entdeckt dann unten am Eingang Zähne (Blair Witch lässt grüßen). Leider geht auch darauf später niemand mehr ein. Wie habt ihr die Bedeutung dieser Zähne verstanden?

      4. Was ist eurer Meinung nach in der Szene, als Thomas und Frau Weimar offenbar umkommen, mit dem Gemälde passiert?
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