LARRY BRENT (eine Hörspielserie der R&B Company) ...

      Larry Brent

      Die letzten Folgen Larry Brent haben mir überhaupt nicht gefallen. Die neue Folge mit dem Hexentöter schon. Bei Amöba störte mich zum Beispiel das alternative Ende. Was soll das? Dan Shocker hat ein klares Ende in seinem Roman geliefert! Und bei Bonnard? Da hatte einer der Produzenten wohl früher einen Opel Calibra. Was soll das Leute? Warum hält man sich nicht an die Vorlagen? Wie gesagt: Die letzte Folge mit dem Hexentöter war ganz ordentlich … Bitte so weitermachen und nicht so viel Eigenanteil einbauen!
      Ich habe nix gegen Eigenanteile, es muss halt alles zusammen passen und nicht wie ein Fremdkörper wirken. Bei den alten Brents und Macabros, aber auch bei den neuen Hunters und zum Teil bei Sinclairs gefällt es mir. Ich kenne aber auch nur die Romane dahinter rudimentär. Würde ich sie kennen, würde es mich eventuell auch stören.
      27 und 28 waren OK. Die Alternativen Enden bei der 27 haben mich nicht gestört. Man muss ja nicht alle hören, sondern kann sich das Ende aussuchen was einem am meisten zusagt. Würde dies bei jeder Folge passieren, gefiele es mir auch nicht. Aber einmal als besonderes Gimmick finde ich es als durchaus originell.
      Folge 29 hat mir von den letzten drei Folgen auch am besten gefallen. Sie kam einmal mehr düsterer und ernster daher. Das „Bond-Auto“ hätte ich nicht gebraucht, empfand es eher lächerlich. Steht das so im Roman? Ansonsten hat Markus Auge ein gutes Dialogbuch geschrieben. Wenige „Erklärungen“, von mir aus gerne noch weniger, wenige Schlüpfrigkeiten, das letzte Geplänkel zwischen MOrna und Larry hätte ich auch nicht gebraucht, einige gruselige Szenen, schöne Stimmen, allen voran Viktoria Sturm, stimmungsvolle Musik und eine recht kurzweilige und geradlinige Geschichte mit einem unheimlichen Bösewicht. Das Ende bzw. die Auflösung gefällt mir gut.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Folge 29 - Schrei, wenn dich der Hexentöter würgt

      Klar, der Titel ist wirklich der letzte Schrei.
      Dafür gibt es einen Hauch Bond. Das Auto finde ich super. Was in der Vorlage steht ist doch egal.
      Und sonst gibt es viel Spannung. Ne super starke Story.
      Und einen unheimlichen Gegner.
      Auch das Ende gefällt.
      Wobei es ja einen kleinen unbekannten Cliffhanger gibt ganz am Schluss.

      Auch die Effekte, die Musik und alles drum rum passen.

      Von mir 9 Punkte.


      Laut amazon erscheinen die Folgen 30 und 31 beide am 24.5.
      Ich habe mir heute Folge 30 angehört. Zunächst einmal #juhu# zur Jubiläumsfolge! Das ist schon eine beachtliche Folgenanzahl, die @Simeon Hrissomallis da in den letzten Jahren veröffentlicht hat.
      Folge 30 ist eine durchaus kurzweilige und relativ geradlinige Geschichte mit typischen Dan Shocker Ingredienzien. Es gibt einen verrückten Wissenschaftler, die obligatorischen abgenagten Knochen und zersetzendes Fleisch, mutierte Tiere und natürlich Larry Brent, der endlich wieder mit Morna einen Fall lösen darf. Vieles was wir schon aus anderen Dan Shocker Hörspielen kennen und uns wohl sehr gut gefiel. Das Hörspiel hat die eine oder andere gruselige Stelle, auch kurze Schockmomente und auch eine schöne unterschwellige und unheimliche Musik, die mir sehr gut gefiel. Die Sprecher boten wie gewohnt gute Leistungen, meine Schwierigkeiten mich mit den beiden Hauptprotagonisten werden weniger, auch wenn ich nach wie vor nicht glücklich bin, besonders gefiel mir Kommissar Pedell gesprochen von Peter Sura. Er erinnerte mich an Thomas Danneberg. Was mir weniger gefiel waren die Reimspielereien. Einmal ganz nett, zweimal noch OK, aber so viele „Reimschmähs“, an die 10x, sind mir zu viel. Darüber hinaus gibtbes leider wieder einen laaaaangen Monolog und Erklärung im Track 14. Kürzen, kürzen, kürzen, das stört meinem Hörfluss und ich muss nicht alles bis ins kleinste Detail wissen.

      Ansonsten eine gute Produktion und eine würdige Folge 30. Mögen noch viele weitere kleine und größere Juniläen für unseren Larry kommen!
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Er ist mir jetzt erstmalig nur hier so richtig aufgefallen, eben weil er mich an Thomas Danneberg erinnert hat. Ich habe ihn sicher auch schon in anderen Hörspielen gehört, da habe ich dann wohl keine Ähnlichkeit feststellen können. Ich werde seine Stimme aber jetzt genauer „beobachten“.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Mir sagte der Name bis vor kurzem nichts, und hab mir deshalb gerade ne Hörprobe angehört. Sura ist auch Synchronsprecher, mir aber bis jetzt noch nie so aufgefallen. Ich werde aber mal drauf achten. Danke für den Tipp Markus.
      [ Es wird eh langfristig sehr schwierig die ganzen Ikonen zu ersetzen, die entweder schon verstorben sind oder aus Altersgründen aufgehört haben. Im Film und Hörspiel! ]
      Wer von euch hat schon ein Ohr auf die Müllmonster geworfen? @Akita Takeo vielleicht?

      Ich war sehr gespannt auf Steffens aka @audioroman.de Dialogregiebucharbeit. Ich finde nach dem ersten Hören, er hat eine gute Leistung gebracht. Das Hörspiel ist kurzweilig geworden. Es handelt sich aus einer Mischung von „verrückter Wissenschaftler“ und „Ökohorror“. Ich werden morgen in Ruhe noch einmal hören. Es hat mir aber auf jeden Fall schön mal gut gefallen. @Simeon Hrissomallis hat auch einen kleinen Auftritt. Ob er jemals wieder im Wohnwagen campen fährt #gruebel# ;D
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      Die 31 hat mir auch nach dem zweiten und dritten Hören gut gefallen. Gute Leistung von Steffen als Dialogregisseur. Kurzweilig mit unheimlichen Elementen.

      Heute habe ich mir Folge 32 angehört. Diese beginnt gut, in einer Geisterbahn, wenngleich ich die anfänglichen Dialoge etwas platt empfand. Danach hat das Hörspiel gute und weniger gute Szenen. Als ermüdend empfand ich wieder die Monologe, in denen alles ganz genau erklärt wird.Ich würde hier deutlich kürzen. Das nimmt die Fahrt aus dem Hörspiel. Auch frage ich mich immer warum der Bösewicht oder der Held ständig alles so lang und breit treten muss. Da sollte ein Routinier wie Markus Auge doch schon ein bisserl ein Gefühl haben wo er den Hebel ansetzen muss. In dieser Folge wird zu viel zu Tode erklärt. Ich muss als Hörer nicht alles wissen. Schade, ansonsten fand ich das Hörspiel nicht übel, aber im Vergleich zu den vorigen Folgen schwächer.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
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