POINT WHITMARK (eine Hörspielserie von Decision Products) ...

      16 - Die Zeit des Knochenfängers

      Nun habe ich endlich mal weitergehört... Folge 16 der Serie hat mir wieder richtig gut gefallen.

      ​Die drei Jungs wollen einen Bericht über den verrückten Giggling Jack machen, verlassen den kauzigen ehemaligen Totengräber aber unverrichteter Dinge da dieser nur von einem Knochenfänger faselt. Um weitere Informationen über ihn zu bekommen besuchen sie Vater Callahan. Dort erfahren sie, dass Jacks Haus vor einigen Jahren abgebrannt ist und er seitdem immer wieder vom Knochenfänger erzählt. Da Derek seine Uhr bei Callahan vergessen hat, fährt er später noch einmal zu ihm und hört auf dem Friedhof einen Schrei und hat dort eine seltsame Begegung mit einem Unbekannten... Am nächsten Tag entdecken die drei Jungs in der Zeitung eine Anzeige, in der sie vom Knochenjäger bedroht werden. Sie sollen aufhören Fragen zu stellen...

      ​Wie gesagt hat mir die Folge sehr gut gefallen, offene Gräber, Schreie und ein schlafwandelnder Vater Callahan sorgen für eine spannende Stimmung. Giggling Jack sorgt mit seinen Auftritten ebenfalls für gute Momente...

      ​Eine weitere schöne Szene ist der Dialog mit dem Busfahrer. Das ist wieder dieser typische PW Humor.

      ​Die Auflösung der Geschichte finde ich auch sehr schlüssig und nachvollziehbar. Da passt wieder alles zusammen.

      ​Hier gibt es nichts zu meckern, eine rundum gelungene Folge. :thumbsup:

      17 - Der steinende Fluch

      In dieser Folge begleiten Derek und Jay Tom zu einem Schachturnier zum Claymore College. Allerdings spukt hier der ertrunkene Collegegründer und bedroht die Turnierteilnehmer indem er Urnen mit ihren Namen aufstellt.

      ​Die Folge hat mir auch wieder richtig gut gefallen. Hier gibt es viele interessante Orte, wie zum Beispiel das Labyrinth und den Steinbruch. Gerade ein Labyrinth eignet sich perfekt für spannende Szenen und diese gibt es natürlich auch in dieser Folge (Kevins Verschwinden).

      ​Das Erscheinen von Ebeneezer Drumgooles Geist wird sehr ruhig dargestellt, da er einfach nur sitzt und guckt. Aber auch das sorgt für gute Momente, da man sich das ganze sehr gut vorstellen kann.

      ​Dazu gibt es dann noch eine Erbschaft und ein Rätsel im besten ???-Stil - und fertig ist eine unterhaltsame Folge.

      ​Die Auflösung ist relativ unspektakulär aber dafür total schlüssig:
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      ​Geldgier. Und wieder einmal decken die drei letzendlich einem Mord auf.


      ​Sprechermäßig gibt es auch nichts zu meckern. Bekannte Charaktere tauchen diesmal allerdings nicht auf, da die Folge außerhalb Point Whitmarks spielt.

      Ein bisschen komisch fand ich allerdings, dass Mrs. Greenleafe einen Fotoapparat hat, da die Amischen sich nicht fotografieren lassen (wird jedenfalls immer in den Amisch Krimis geschrieben, die ich gern lese).
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      ​Aber vielleicht soll das ja schon ein Hinweis sein...


      ​Wie schon gesagt, wieder eine unterhaltsame Folge, die ich immer gerne höre. :)

      POINT WHITMARK (eine Hörspielserie von Decision Products) ...

      Volker Sassenberg hat sich echt mit dem letzten Interview keinen Gefallen getan.
      Klar muss er sich nicht äußern aber ein kurzes Statement wäre doch nicht zuviel, oder?

      Um die Serie ist es echt schade, die wäre bei einem regelmäßigen Output eine echt Konkurrenz für die "Drei ???" gewesen.

      Naja hilft nur warten aber die Fans hat er eh wohl auf ewig vergrault.
      Olé Olé Malle ist doch nur einmal im Jahr (Mehrteiliger Sketch), Merete Brettschneider u.v.m. in der neuen Talker-Lounge-Folge 121
      Die beiden Serien wurde von keiner neuen Serie richtig ersetzt ...... bisher.

      Schade das es so läuft wie bisher wohl die meisten angenommen haben.

      Um die Serie ist es echt schade, die wäre bei einem regelmäßigen Output eine echt Konkurrenz für die "Drei ???" gewesen.

      Sehe ich auch so ....... wo bei die zweie Serien nur fast ähnliche Wege beschreiten.

      Flori1981 schrieb:

      Um die Serie ist es echt schade, die wäre bei einem regelmäßigen Output eine echt Konkurrenz für die "Drei ???" gewesen.


      Nicht wirklich, PW hatte schon arge Probleme, noch originell zu sein. Das hätte vielleicht RW geschafft, aber nicht der Gluge (?) (Bin zu faul nachzusehen, wie er heißt).
      Die Drehbücher verliefen alle mehr und minder gleich. Die sorgsam aufgebauten Figuren der ersten Folgen und das besondere an der Serie ist schon laaaaaange nicht mehr vorhanden.
      Mich wundert nicht , dass es nicht weiter geht...
      ...naja irgendwann vielleicht, aber für 2017 sehe ich schwarz, dann wären die CDs schon gelistet....
      Besucht meine Homepageprojekte:
      hoernews.de
      kurtz-check.de
      @ Detlef
      Nicht persönlich nehmen!

      Aber ich sehe das eher wie Flori1981.
      "Drei ???" .... da fehlt eindeutig der Mystery Touch, selbst wenn es das Cover es verspricht.
      Und genau das der Unterschied zwischen den Serien die eigentlich beide ihre Käufer hätten.

      ...naja irgendwann vielleicht, aber für 2017 sehe ich schwarz, dann wären die CDs schon gelistet....

      Da gebe ich Dir leider recht.
      PW hat mir immer gefallen. Die späteren Folgen sogar mehr als die immer hochgeliebten ersten 10. Also bitte keine Axiome posten... ^^

      Und wenn neue kommen, werden die auch gehört....

      Die Hater haben ja genug Alternativen (auf niemanden speziell bezogen, bevors falsch rüberkommt), gilt ja für jede andere Reihe/Serie auch.

      18 - Im Sog der Sirenen

      Ich hoffe, dass wir dieses Jahr wirklich noch neue Folgen der Serie bekommen werden. Solange müssen aber erst einmal die alten Folgen ausreichen. Heute habe ich die Nummer 18 - Im Sog der Sirenen gehört.

      ​Darin reisen die drei zu Jays Tante Henrietta nach Sirene´s Call um ihr beim Umzug zu helfen. Natürlich geraten die drei dort in merkwürdige Ereignisse hinein. So hören sie die Rufe der Sirenen und sehen die dreibeinige Mähre die mit einem roten Auge durch den Nebel blickt. Außerdem treffen sie auf Mister Evermore und seine Tochter Luna, die in dem kleinen Küstendorf Urlaub machen. Luna ist allerdings kurz nach ihrer Ankunft krank geworden...

      ​Auch diese Folge hat mir sehr gut gefallen. Man weiß lange nicht worum es eigentlich geht, weil es hier kein Verbrechen gibt. Lediglich die Bedrohung durch die Sirenen und die Mähre, die die ganze Zeit zu spüren ist und schon viele Bewohner zum Verlassen des Dorfes bewegt hat... Erst später kommt es zum Angriff auf Derek und die Handlung nimmt noch einmal deutlich an Fahrt auf bis es dann in den unterirdischen Gängen zum Finale kommt.

      ​Das Dorf Sirene´s Call wird sehr anschaulich dargestellt und mit dem Hangman´s Neck und dem Piratengefängnis und dem Wrack gibt es viele interessante Orte.

      ​Die Auflösung ist wieder einmal schlüssig und das Motiv ziemlich simpel. Witzig ist hierbei, dass
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      ​die Sirenengesänge und die Mähre nicht zusammen gehören, sondern von unterschiedlichen, gegnerischen Personen veranlasst wurden.

      Alles passt zusammen und man erfährt auch, was es mit dem Satz "Wir haben uns den Tod an Bord geholt" aus der Zuvor-Szene auf sich hat.

      ​Musikalisch gibt es in dieser Folge, glaube ich, ein paar neue Melodien zu hören.

      ​Somit ist Folge 18 auch wieder eine gelungene Geschichte, die wie schon die 17 außerhalb Point Whitmarks spielt.
      Zusammen mit der Dunkelmühle und dem Spinnenwald, sind die Sirenen für mich die drei Top-Folgen der Reihe. Das Küsten-Feeling mit viel Nebel- und Sturm-Atmosphäre und dazu noch das Piraten- und Geister-Thema. Als hätte man die besten Fünf Freunde-Folgen mit den drei Fragezeichen gemixt.

      Ich warte ebenfalls auf neue Folgen. Wobei ich schon beim Lesen des Interviews skeptisch war, was 2017 betraf. Nicht wegen Volker Sassenberg, sondern einfach, da Terminversprechungen im Hörspielbereich generell eher Kaffeesatzleserei sind. Und aus dem Nichts heraus mal eben ein paar Folgen raushauen, auch wenn es vorproduzierte Bestände sind, konnte ich mir nicht vorstellen. Das mag Europa können, aber kein Kleinlabel wie Decision.

      Ich hoffe allerdings, dass 2018 mich mit zumindest zwei Folgen beglücken wird. Was noch möglichen vorproduzierten Folgen kommt, sei mal dahingestellt.

      19 - Der Weg zur Dunkelmühle

      Auch wenn ich mich wiederhole, Folge 19 ist auch wieder richtig gut geworden.

      Die drei Jungs besuchen Jeremiah Fowler, der vor ihren Augen durchdreht. Hängt sein Anfall mit der VanDrulen Feder zusammen, die in seinem Besitz ist? Um das heraus zu finden fahren die drei zur alten VanDrulen Mühle. Der alte Müller soll vor 200 Jahren mehrere Menschen getötet haben...
      Bei ihren Recherchen stoßen die drei auf mehrere merkwürdige Personen. Da sind Mister Shibby, die alte Golliwog und auch Selma Metheny scheint in die Ereignisse involviert zu sein. Nach und nach kommen sie der Ursache von Fowlers Wahn auf die Spur und es kommt zu einem Showdown in der Mühle.

      Diese Folge hat viele spannende Momente. Langeweile kommt hier keine Minute auf. Schon die Zuvor-Szene mit dem wütenden Mob sorgt für einen gelungenen Einstieg. Und mit dem Anfall von Mister Fowler geht es genauso spannend weiter. Eine weitere gute Szene ist der Auftritt von Golliwog im Kürbisfeld.

      ​Gut gefallen hat mir auch, dass Selma Metheny und das Haus der elf Weisheiten wieder eine Rolle gespielt haben. Denn gerade diese vielen skurrilen Nebenrollen sind ein großer Pluspunkt der Serie.

      ​Die Auflösung des Ganzen ist auch wieder logisch. Es erklärt sowohl die Ereignisse von damals als auch die aktuellen.

      ​Als nächstes kommt nun Folge 20 dran, die ich als ziemlich schlecht in Erinnerung habe. Na mal gucken, ob sich meine Meinung nach einem erneuten Hören noch ändert...
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