POINT WHITMARK (eine Hörspielserie von Decision Products) ...

      Das war mir schon klar! Jetzt läuft die Maschinerie wieder an. Alle Folgen werden angeboten, die bereits vertonten neu herausgebracht. Und mit dem eingenommenen Geld neue Folgen produziert. Ich bin guter Dinge! Aber dass bei Sassenberg nicht alles „normal“ abläuft, daran haben wir uns ja leider gewöhnen müssen ;)
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#
      So richtig vorstellen, dass da nicht noch weitere neue Folgen kommen, kann ich mir einfach nicht. Warum dann überhaupt die zusätzliche neue CD Auflage? Da hätte man die alten Folgen doch auch einfach in den Stream packen können und fertig. Auf der anderen Seite muß die Serie von den Höreren auch wirklich angekommen werden. Wenn sie nach der Neuauflage wie Blei in den Regalen liegt, wird nach kurzer Zeit leider auch wieder schluß sein.

      32 - Hauptrolle: tot

      Jay, Derek und Tom helfen bei einem Filmdreh aus, weil die Hauptdarstellerin Norma D´Arcy sich bedroht fühlt und einige Anschläge auf sie verübt werden.

      Die Folge hat mir großen Spaß gemacht. Mir gefallen schon Titel und Cover. Außerdem fand ich es gut, dass man mal wieder ein Elternteil gehört hat. Hier Dereks Mutter, gesprochen von Martina Treger.

      Die Geschichte hat ein bisschen ??? Atmosphäre, da sie in der Filmwelt spielt. Das Ende ist überraschend und ich hätte damit nicht gerechnet, aber es macht halt doch irgendwie Sinn. Auf eine kranke Art und Weise ;)

      In den meisten Folgen gibt es ja immer bestimmte Szenen, die besonders spannend sind. Hier fällt mir jetzt keine ein, da sie ganze Folge irgendwie so dicht ist dass man ganz interessiert zuhört. Die ganze Filmsetatmosphäre nimmt einen total mit.

      Der Charakter Norma D´Arcy wird natürlich sehr überdreht dargestellt. Aber das passt auch zu der Geschichte, so stellt man sich eine Filmdiva vor... Ein bisschen erinnert mich der Charakter an Norma Desmond aus Sunset Boulevard.

      Wieder eine Folge bei der es nichts zu bemängeln gibt. Das erhöht auf jeden Fall die Vorfreude auf die neu angekündigte Folge. :thumbsup:

      Point Whitmark 31

      Ob PR-Gag mit Folge 31 oder nicht.
      Jedenfalls erschien Folge 32 beim nunmehr 4. Vertrieb und vielleicht war Folge 31 irgendwo zwischen 3. und 4. Vertrieb und musste erst - wie heißt das - für den anderen Vertrieb lizensiert (?) werden?
      Und genau diese vielen Wechsel im Vertrieb und die im Team haben die Serie kaputt gemacht.
      Wenn alles wie in den ersten Folgen weitergegangen wäre, wäre der Erfolg bestimmt langfristig gekommen.
      Es gäbe sicher schon etwa 100 Folgen.
      Und das Niveu wäre weiter Top.

      griz schrieb:

      Jedenfalls erschien Folge 32 beim nunmehr 4. Vertrieb und vielleicht war Folge 31 irgendwo zwischen 3. und 4. Vertrieb und musste erst - wie heißt das - für den anderen Vertrieb lizensiert (?) werden?


      Naja, dreht sich halt alles um die vorher abgeschlossenen Laufzeiten...

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      33 - Das Schloss des Blutmalers

      Und die nächste gute Folge.

      Bei Nachforschungen über einen verstorbenen walisische Architekten landen die drei auf seinem Schloss Glamorgan Castle. Nach dem Tod des Architekten lebte der Blutmaler Delwyndyn in dem Schloss. Obwohl dieser auch bereits seit einigen Jahren tot ist, scheint sein Geist im Schloss umzugehen. Während die drei Jungs in dem Schloss sind hören sie merkwürdige Schreie, ein Gemälde blutet, drei ehemalige Schüler des Architekten tauchen auf... Wie hängt das alles zusammen und spukt Delwyndyns Geist wirklich noch auf dem Schloss herum?

      Wie gesagt haben wir hier wieder eine unterhaltsame Folge. Die Atmosphäre auf dem Schloss kommt gut und spannend rüber. Alles wirkt düster und eng und man sieht alles deutlich vor sich: Die Krypta, die Scheibe im Boden oder das "Atelier" des Blutmalers.

      Auf ihren Streifzügen durchs Schloss begegnen sie immer wieder den drei Walisern und auch Adwen Cadoc. Diese wird perfekt von Hannelore Minkus gesprochen, die ich vor bestimmt 25 Jahren in GZSZ gesehen habe. Interessante Stimme, die ich noch nicht in Hörspielen gehört habe.

      Die Zuvor-Szene geht direkt ins Ohr und ist ein spannender Einstieg in die Folge, schon allein durch den heftigen Schrei... im Verlauf der Folge gibt´s dann wieder den Aha-Moment, wenn die Szene aufgelöst wird.

      Eigentlich weiß man in der Folge auch lange nicht, was eigentlich passiert. Man bekommt ein paar Puzzleteile serviert aber ein richtiges Verbrechen erkennt man lange nicht. Es gibt ein blutendes Päckchen, einen Mann der ein Grab aufbuddelt und eine Geistererscheinung. Aber es fehlen noch die Zusammenhänge. Hier finde ich es sehr gelungen, wie Tom das Gespräch der Waliser mithören kann und man wieder ein bisschen was erfährt... man lauscht dem Flüstern genauso gebannt wie Tom.

      Die Auflösung hat mir auch gefallen, wieder mal eine überraschende Erklärung. Ganz anders als man dachte, aber gut.

      Einziger Kritikpunkt ist das Ende:
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      Zum einen fand ich den Angriff des Schafbocks etwas albern, und zum anderen war die Folge zu abrupt vorbei. Adwen liegt in der Gruft, Tom geht ins Dorf und aus. Hier hätte ich gerne noch ein paar abschließende Sätze des Erzählers gehört. Das Adwen verhaftet wurde und so.
      So wurde man recht plötzlich aus der Geschichte gerissen. Aber bis auf diese beiden Punkte ist das Ganze eine ordentliche Folge, die besonders durch die Spukschloss-Atmosphäre punkten kann.
      Danke für die ausführliche Meinung!

      Ich kann mich auch nicht an eine markante Qualitätseinbuße erinnern. Mich haben mehr die Wechsel und das Warten auf die nächste Folge gestörtem. Irgendwie verliert man den „Rythmus“ wenn man nicht weiß ob es weiter geht oder nicht. Aber ich muss die Serie wieder einmal am Stück hören. Vielleicht sehe bzw. höre ich es dann anders...
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

      Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

      hoerspielkassette schrieb:

      Irre ich mich, Ober stand beim Veröffentlichungsdatum vorher nicht was mit April? Jetzt zeigen der Sony Shop und Amazon den 5. Mai.


      Dicht dran, nein es war März. VÖ ist also um 1 Woche verschoben.
      Ursprugnstermin lt. Amazon war 29. März 2019. Wobei man bei diesen Terminen auch nicht immer von offiziell reden kann.
      Manchmal geht es einfach nur darum die Produktion einzutragen, damit sie im 1. Quartal erscheinen kann....
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      34 - Die einäugigen Puppen

      In dieser Folge sind die drei Jungs auf einem Jahrmarkt und dort sind sie Zeuge wie ein Junge verschwindet. Vorher hatte er ihnen noch gesagt, dass er einem Geheimnis auf der Spur ist. Hat der Puppendoktor Lodz den Jungen entführt und was hat es mit dem Hermelin auf sich, dass immer wieder auftaucht und angreift?

      Diese Folge hat mir gar nicht gefallen. Die Geschichte finde ich ziemlich dünn und Spannung kommt leider nicht auf. Der Klappentext der Folge verspricht hier deutlich mehr als die Folge dann liefert: "Als schließlich die Dämmerung hereinbricht, erfüllt sich der Fluch der einäugigen Puppen". Darauf warte ich immer noch... Da passiert ja mal leider gar nichts. Es klingt hier so als wären
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      die einäugigen Puppen irgendwie besonders, aber ihnen fehlt ja nur ein Auge, weil Clement die Augen gestohlen hat. Von einem Fluch also keine Spur.


      Besonders nervig fand ich auch das Baby auf das Derek aufpasst. Das ständige Geschrei ging mit tierisch auf den Senkel. So eine Dauerbeschallung finde ich in einem Hörspiel ziemlich ätzend...

      Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass Martin Dupre neun Jahre alt sein soll aber klingt als wäre er doppelt so alt. Völlig unpassend, da hatte man damals für Billy Boy einen besseren Sprecher gefunden.
      Die Szene am Krater war auch völlig überdreht, Baby mit Hundeleine, alle schliddern Richtung Abgrund... na ja.

      Das Motiv und die Auflösung waren ganz ok, aber der Weg dahin war leider völlig konstruiert.
      Auch kommt hier keine Jahrmarktstimmung auf, da viel zu wenig Menschen zu hören sind.

      Ein netter Witz war allerdings die Anspielung von Mister Jacobi auf Jay Brillen. Sonst kann ich leider nichts positives zu dieser Folge schreiben. :huh:
      Danke für Deine ausführlichen Meinungen hier. Schade, dass ich die Folgen leider alle nicht mehr so im Gehör/Kopf habe um etwas dazu schreiben zu können. Aber sobald die Reihe wieder durchstartet, werde ich sicher hören und etwas dazu schreiben bzw. zu Deiner Meinung Stellung nehmen.
      Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

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