Neue Antwort erstellen

Informationen
Nachricht
Bitte geben Sie die untenstehenden Zeichen in das leere Feld ein. Groß- und Kleinschreibung müssen nicht beachtet werden. Sollten Sie das Bild trotz Neuladen nicht identifizieren können, wenden Sie sich an den Administrator.
Maximale Anzahl an Dateianhängen: 10
Maximale Dateigröße: 1 MB
Erlaubte Dateiendungen: bmp, gif, jpeg, jpg, pdf, png, txt, zip
Internet-Adressen werden automatisch erkannt und umgewandelt.
Smiley-Code wird in Ihrer Nachricht automatisch als Smiley-Grafik dargestellt.
Sie können BBCodes zur Formatierung Ihrer Nachricht nutzen.

Vorherige Beiträge 653

  • Stollentroll schrieb:

    'Der Tempel' ist eine rundum gelungene Produktion. Die klaustrophobische Atmosphäre an Bord der U29 kommt gut rüber, die Bedrohung baut sich langsam und stetig auf. Statt Fragen zu beantworten werden im Handlungsverlauf immer weitere Rätsel offenbar - und das gilt auch für das Ende, das den Hörer zwar nicht ratlos, aber doch mit einigen Fragezeichen zurücklässt. Es ist allerdings gerade diese Unsicherheit und die Verweigerung einer Erklärung, die einen großen Teil der unheimlichen Wirkung ausmachen.


    Nachdem ich heute die Folge gehört habe, kann ich dem nur zustimmen. Eine ruhige Geschichte die immer mehr Spannung aufbaut. Dazu ein kleines Sprecherensemble das ebenfalls komplett überzeugt. Eine richtig gute Folge also :)
  • H. P. Lovecraft 03: Berge des Wahnsinns
    Gruselkabinett 44 & 45 (2010)

    Inhalt (von der Titania-Website):
    "Der Geologe William Dyer, ein Professor an der Miskatonic University, ist der Kopf einer großangelegten Expedition in die Antarktis. Gemeinsam mit seinem Assistenten Larry Danforth, seiner Kollegin Dr. Leni Lake, deren Assistentin Leslie Carroll, dem Ingenieur Prof. Frank H. Pabodie, dem Physiker und Meteorologen Prof. Atwood und diversen Hilfskräften bricht Dyer auf, den unwirtlichen Kontinent der Erde zu erkunden. Ein sehr gefährliches Unterfangen, wie sich herausstellt... "

    Es ist natürlich langweilig, immer wieder zu schreiben, dass es sich um eine großartige Produktion mit tollen Soundeffekten, hervorragender Musik und Top-Sprechern handelt. Aber was soll man machen, wenn auch 'Berge des Wahnsinns' hier keine Ausnahme darstellt? Ehre, wem Ehre gebührt: Die Gruselkabinette klingen einfach allesamt gut. In dieser Doppelfolge ist die Musik über weite Strecken eher sphärisch als orchestral, was gut zur Vorlage passt. Und erstaunlich ist ein Blick auf die Sprecherliste: Man hat eigentlich das Gefühl, einem 'großen Hörspiel', in dessen Mittelpunkt eine Expedition mit vielen Teilnehmern steht, zuzuhören – es sind aber nur 6 Rollen, die man tatsächlich zu Gehör bekommt.

    Was ich nie verstehen werde ist, warum in einem Hörspiel, das einen Erzähler mitbringt, Dialoge so beschreibend angelegt werden, dass das Zuhören zur Qual werden kann. Insbesondere in der zweiten Folge ist 'Berge des Wahnsinns' allen sonstigen Vorzügen zum Trotz ein echtes Ärgernis: Es wird dermaßen umständlich und unnatürlich gesprochen, dass zumindest mir der Spaß am Hören vergangen ist.

    Die Geschichte an sich ist spannend aufgezogen und hat in der Hörspielfassung keine unnötigen Längen. Es ist eine Weile her, dass ich die Erzählung gelesen habe, daher sind mir wahrscheinlich nicht alle Änderungen aufgefallen. Der gesamte Teil, in dem es sich um die Teilnahme von Frauen an der Expedition dreht, ist in der Vorlage jedenfalls nicht vorhanden. Es wurde sogar das Geschlecht einzelner Charaktere geändert: In Lovecrafts Erzählung ist der Biologe Lake ein Mann und keine Frau und er hatte auch keine Assistentin. Sonderlich originell ist dieses für das Hörspiel hinzugefügte Handlungselement zwar nicht, aber es funktioniert recht gut. Die Auflösung schließlich und der Hintergrund mit den Außerirdischen wurde im Hörspiel leicht gestrafft, ist aber erstaunlicher Weise in allen wesentlichen Punkten enthalten. Hier hätte ich eigentlich erwartet, dass man das viel stärker kürzt.

    Insgesamt ein Hörspiel, das mich zwiegespalten zurücklässt: Toll produziert, die Handlung durchaus gelungen und sinnvoll bearbeitet – aber das wirklich schlechte Dialogbuch ruiniert das Hörerlebnis geradezu. Schade drum.
  • Auf das Hören der Folge 138 freu ich mich bereits.
    Jedoch habe ich mir erst die neue 139 angetan.

    Chris2710 gab der Folge 139 "Der Rabe" noch 4 von 10 Punkten.
    Dem kann ich mich nicht anschließen.
    Klar ist die Produktion erneut auf gewohnt hohem Niveu. Das ist aber nichts Neues bei Titania Medien.
    Die Sprecher überzeugen auch erneut. Einige bekannte Sprecher sind wieder dabei.
    Aber dann wäre da besonders das erste Drittel der Folge.
    So ging es mir noch nie beim Gruselkabinett.
    Die Romantik hat mich in anderen Folgen teils gefallen, teils nicht.
    Aber das hier ist eine Qual!
    Dazu Gestöhne und ellenlanges Gedicht.
    Icb musste vorspulen.
    Und das habe ich noch nie in der Serie.
    Auch nach dem ersten Drittel bleibt es eine leichte Qual.
    Für mich eine der schlechtesten oder sogar die schlechteste Folge der Serie.

    Von mir 1 Gnadenpunkt.
  • Stollentroll schrieb:

    Als neues 'Projekt' habe ich mir vorgenommen, mir alle Gruselkabinett-Hörspiele nach Vorlagen von H. P. Lovecraft zu Gemüte zu führen, davon einige erneut, andere auch zum ersten mal.
    Und - ihr habt es schon befürchtet - meine Meinung zu den Hörspielen in unregelmäßigen Abständen, so wie ich halt zum Hören komme, zu posten.


    Schöne Idee und macht Lust die Folgen auch zu hören bevor ich deine Kommentare dazu lese. :) Ich kenne nämlich von denen nur "den Fall Charles Dexter Ward" , "Die Farbe aus dem All" und jetzt halt "die Ratten in den Wänden".
  • Und die Ankündigung für die beiden Folgen vom 29. April 2019:

    Folge 148: Louisa May Alcott – Im Labyrinth der großen Pyramide



    1 CD ca. 60 Minuten
    ISBN 978-3-7857-5948-6

    Evelyn und Paul Forsyth stehen kurz vor ihrer Hochzeit, als der Bräutigam von seinen Erinnerungen an ein unheimliches Erlebnis in Ägypten heimgesucht wird, als er sich eines Nachts mit Professor Niles in der gewaltigen Cheops-Pyramide verirrt hatte…

    titania-medien.de/cms/hoerspie…gro%C3%9Fen-pyramide.html


    Folge 149: Flaxman Low – Der Fall Teufelsmoor



    1 CD ca. 60 Minuten
    ISBN 978-3-7857-5949-3

    Die Familie von Colonel Daimley sieht sich merkwürdigen Ereignissen im das Familien-Anwesen umgebenden Moor gegenüber, die sie sich nicht erklären können. Glücklicherweise ist gerade der Meisterdetektiv für übernatürliche Fälle, Flaxman Low, ihr Gast. Die Sache stellt sich bei näherer Betrachtung als weitaus ernster heraus, als die Moorbewohner zunächst angenommen hatten…

    titania-medien.de/cms/hoerspie…der-fall-teufelsmoor.html
    Dies ist bereits die zweite Geschichte um den Detektiv Flaxman Low, die Titania vertont. Die erste erschien letzten März mit einigen Überarbeitungen unter dem Titel "Das graue Haus" in ihrer Sherlock-Holmes-Reihe.
  • Benutzer-Avatarbild

    138 - Die Ratten in den Wänden

    Wesley

    Chris2710 schrieb:

    Man hat die im Text wirklich langen Erzählungen zu Beginn der Geschichte relativ gut gekürzt, angepasst und die Handlung effektiv genutzt.

    Ich fand den Erzählteil am Anfang schon ein bisschen zu lang, aber wenn du schreibst, dass er im Original noch länger ist... puuuuh

    Sonst war die Folge ganz gut. Nach den langen Erzählungen zu Beginn, nimmt die Folge an Fahrt auf und es wird unheimlich und zum Teil auch eklig.
    Die Folge kommt mit einem kleinen Sprecherensemble aus, die aber alle in ihren Rollen überzeugen.

    Ich finde, man kann die Geschichte einmal gut hören, aber ein weiteres mal werde ich sie wohl nicht hören. Da gibt es dann doch andere GKs, die eher zum erneuten Hören einladen ;)
  • H. P. Lovecraft 02: Der Tempel
    Gruselkabinett 39 (2009)

    Inhalt (von der Titania-Website):
    "Auf hoher See 1917. In den Kriegswirren eskaliert die Situation an Bord des deutschen U-Bootes U29. Hat das merkwürdig aggressive Verhalten der Mannschaft etwas mit einer aus Elfenbein geschnitzten Statue eines Lorbeer-bekränzten Jünglingshauptes zu tun, die der Hand eines toten feindlichen Seemannes entwunden wurde…?"

    'Der Tempel' ist eine rundum gelungene Produktion. Die klaustrophobische Atmosphäre an Bord der U29 kommt gut rüber, die Bedrohung baut sich langsam und stetig auf. Statt Fragen zu beantworten werden im Handlungsverlauf immer weitere Rätsel offenbar - und das gilt auch für das Ende, das den Hörer zwar nicht ratlos, aber doch mit einigen Fragezeichen zurücklässt. Es ist allerdings gerade diese Unsicherheit und die Verweigerung einer Erklärung, die einen großen Teil der unheimlichen Wirkung ausmachen.

    An der Produktion gibt es nichts auszusetzen: Musik, Geräusche und Sprecherleistungen sind natürlich sehr gut. Und diesmal sind auch die Dialoge gut geraten und es gibt keine unnötigen Wiederholungen oder Längen. Dass man sich im Gruselkabinett lieber Zeit nimmt, um eine Geschichte zu erzählen und den Hörer nicht mit schnellen Schnitten und Knalleffekten zuballert, macht ja gerade den Reiz der Reihe aus. 'Der Tempel' ist da zum Glück keine Ausnahme.

    Um das Hörspiel zum Laufen zu bringen hat man im Vergleich zur Vorlage einige Veränderungen vorgenommen:
    • Kommandant Graf von Altberg-Ehrenstein, die Hauptfigur, ist sehr viel sympathischer als in der Erzählung, in der er sogar Mitglieder seiner eigenen Besatzung tötet.
    • Während in der Vorlage die Aufzeichnungen des Kommandanten in einer Flaschenpost gefunden werden, spricht er im Hörspiel auf einen Phonographen
    • Klenze begeht keinen Selbstmord, sondern ist anstelle von Altberg-Ehreinstein derjenige, der die Unterwasserstadt erkunden darf. Er berichtet dem Kommandanten über Funk, was er sieht, womit das Hörspiel eine ansonsten notwendige lange Erzählpassage geschickt umgeht.
    Das sind sinnvolle Veränderungen, die einfach im Medium Hörspiel besser funktionieren. Der Kern der Geschichte wird dadurch jedoch nicht berührt. Grusel statt Horror: Mit dieser Produktion wird das Gruselkabinett seinem Namen auf jeden Fall gerecht.
Hier geht's zum HÖRSPIEL-PLAYER ...