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Vorherige Beiträge 11

  • Heinz Marquardt schrieb:

    Ist es denn sicher, dass es Selbstmord war? Vielleicht war es ein Unfall. Er war besoffen oder so.......


    Dass Alkohol mit im Spiel war, lässt sich nicht ausschließen - aber das wäre Spekulation. Er wurde wohl von einem anderen Passagier des Kreuzfahrtschiffes dabei beobachtet, wie er auf die Brüstung des 5. Decks stieg und dann ins Meer sprang. Zudem sind alle Decks videoüberwacht, da lässt sich das ja schnell nachprüfen. Und: Die Decks ähneln einer sich nach oben hin verjüngenden Treppe. Wäre er da zufällig nur über die Brüstung gefallen, hätte er eher eines der weiter unten liegenden Decks getroffen, beim Aufprall. Um ins Wasser zu springen, muss man schon einiges mehr an Schwung aufwenden.

    Von außen betrachtet, und aufgrund dessen, was die Medien in letzter Zeit berichteten, kann man festhalten, dass er in einer schlimmen Sinnkrise steckte. An Bord lief er nur (oder hauptsächlich) in Frauenkleidern herum, war sehr schroff, arrogant und abweisend zu anderen Leuten, wollte mit niemandem was zu tun haben, usw. - gab also im Umgang mit anderen Menschen leider kein sonderlich sympathisches Bild ab. Er war, laut Aussage anderer Passagiere, "sehr auf Drama" gebürstet. (Wer weiß schon, was sich da für Szenen, Wortwechsel, Ärgernisse oder Beleidigungen, usw., ergeben haben?)

    Während der Reise legte er unter einem weiblichen Künstlernamen einen instagram-Account an, auf dem er Selfies hochlud, die ihn in Frauenkleidern / als Frau geschminkt zeigen.

    Ob er vielleicht vorhatte, sich in New York teilweise oder ganz "umwandeln" zu lassen; oder ob das alles einen Bezug zur Schauspielschule hatte, und damit zu seiner letzten Rolle dort als Transvestit - das kann man nicht wissen. Höchstens mutmaßen. (Es kommen einem dabei natürlich Assoziationen in den Sinn, wie Shakespeares Ophelia im "Hamlet", oder die wunderschöne Kate Winslet in "Titanic", oder auch die ebenso wunderschöne Winona Ryder als Prinzessin Elisabeta in Francis Ford Coppolas "Dracula", die sich zu Beginn des Films in den Fluss Arges stürzt... Wer weiß, welche traurigen, zwanghaften Emotionen / Bilder ihn bedrängten, als er sich zum Äußersten entschied?)

    Man übertreibt aber sicher nicht, festzustellen, dass er in dieser letzten Lebensphase psychisch sehr labil gewesen ist. -- Offiziell gilt er nach wie vor als vermisst. Aber schätzungsweise wird es nicht mehr lange dauern, bis man das "O. P. D." ausspricht. -- "Officially pronounced dead".
  • RIP Daniel.

    Er war nicht der beste Sänger von DSDS, aber einer der unterhaltsamsten. Allerdings verfolge ich DSDS seit der 5. oder 6. Staffel nicht mehr.

    Ist es denn sicher, dass es Selbstmord war? Vielleicht war es ein Unfall. Er war besoffen oder so.......
  • Akita Takeo schrieb:

    Das hier aber so viel geschrieben wird und über Hörspiele kaum mehr ist bezeichnent.


    Hmm ... ehrlich gesagt, ich rätsele noch darüber, wie du das gemeint haben könntest... "Bezeichnend" wofür? Anteilnahme? Empathie? Menschlichkeit? Interesse am Zeitgeschehen? Interesse an der Suche nach dem Sinn des Lebens?

    Das letzte Hörspiel, das ich mir freiwillig angehört habe, war - glaube ich - "MindNapping - Dark Trace: Nemesis". Ah, nee... zuletzt, aus gegebenem Anlass, habe ich mir einige der alten EUROPA-Dämonenkiller-Sachen noch angehört. (Keine Ahnung, ob das für irgendwen auch nur annähernd hilfreich oder informativ sein könnte, das jetzt hier und aus dieser Quelle direkt zu erfahren...?)

    Nach Möglichkeit höre ich mir - mangels Zeit und Interesse - keine Hörspiele (mehr) an, mit Ausnahme meiner eigenen Sachen, und dann und wann einiger älterer Produktionen, mit denen ich schöne Erinnerungen aus der Jugend verbinde. Wie das bei anderen Leuten so aussieht - keine Ahnung.

    Bei mir, (wie bei vielen anderen), war es z.B. so:

    Als Kind und Teenie, während der 1980er-Jahre, waren da ständig Hörspiele um mich herum / im Cassettenrecorder: Masters of the Universe. Jan Tenner. Asterix. Larry Brent. Dämonenkiller. Vanessa. John Sinclair. Jerry Cotton. Edgar Wallace. Macabros. Hui Buh. H.G. Francis' Grusel-Serie. -- Rauf und runter.

    Dann kamen die 1990er und 2000er-Jahre, während ich als "letzter Mohikaner" die Flagge des Hörspiels im Freundeskreis noch hoch hielt. (Aber nur maximal ein oder zwei Mal an nebligen, verregneten Novemberabenden andere noch dazu bringen konnte, mal wieder "Larry Brent" oder so mit anzuhören.)

    Dann kam Ende der 1990er / Anfang der 2000er die phantastische "DRACULA"-Produktion des WDR, (mit Gottfried John, etc.) Das erste wirklich tolle Hörspiel für meine Ohren seit langer, langer Zeit. -- Und dann kam "Die Säulen der Erde", ebenfalls die WDR-Hörspiel-Produktion: Großartig! Sensationell! -- Dann kamen die ersten neuen John Sinclair-Folgen mit Frank Glaubrecht, und von EUROPA die "Rückkehr der Klassiker". Und von irgend so einem Typen "ANNWYN - Die Tore der Anderwelt".

    Zwischenzeitlich habe ich mir dann angehört und für enorm gut befunden: "Die vergessene Welt" und "Jack, the Ripper" von dem einen Label, (Name entfallen). Dann natürlich "Faith van Helsing" und die "PSI-Akten" von der R&B-Company. Und vom Hörverlag ein, zwei grandiose Jules Verne-Vertonungen, "Dracula", "Pompeji" und "Die drei Musketiere".

    Tja. Das war's auch schon, im Großen und Ganzen.

    Interessiert vermutlich ohnehin überhaupt niemanden. Was soll ich da also schon groß schreiben, was aktuelle Hörspiel-Sachen so angeht? Wenn ich die eh nicht kenne...?
    Aber ich könnte durchaus, (bei Bedarf), dann und wann etwas über ein Hörspiel schreiben, was mir sehr gut gefällt / gefallen hat. Aber die ganzen aktuellen Sachen, die derzeit hier und da angesprochen werden, kenne ich nicht. Und ich persönlich verspüre auch nicht das allergeringste Interesse, mich damit zu befassen. Da gibt es andere Dinge in meinem Leben, die sehr viel mehr Aufmerksamkeit, Zeit und Kraft verlangen. Man(n) muss irgendwann einmal anfangen, Prioritäten zu setzen, im Leben.

    Das ist so meine persönliche Haltung.
  • Auch wenn gerne und häufig das Gegenteil behauptet wird: Wir Menschen sind nicht alle gleich.

    Dasselbe, was einer bloß mit einem Achselzucken abtut, wirft einen anderen schwer aus der Bahn.
    Dasselbe, worüber einer nur lacht, bringt einen anderen dazu, auszuticken, Amok zu laufen oder ähnliches.

    Darüber hinaus darf man nicht das Karma des einzelnen Menschen außer Acht lassen. Es ist das Prinzip von Ursache und Wirkung.
    Wenn ein Mensch in Gedanken, Gefühlen und Handlungen eine Ursache (in Bewegung) setzt, dann wird diese früher oder später auch zur Auswirkung kommen - es sei denn, dass der Betreffende es rechtzeitig ausmerzt und eine neue, bessere Ursache setzt. So oder so wird derjenige, wenn die Stunde gekommen ist, wie unter einem schicksalhaften, inneren Zwang handeln.

    Deshalb steht es geschrieben: "Irrt euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten." (Galater 6,7)

    Es hat aber nichts mit einer "göttlichen Strafe" zu tun. Es ist lediglich das Gesetz, das ausnahmslos für alle gilt. Und es spielt dafür nicht die allergeringste Rolle, ob einer Christ, Jude, Moslem, Hindu oder Buddhist ist. Ob einer hetero-, homo- oder transsexuell ist. -- "Säst" du gute Dinge, wirst du gute Dinge "ernten". "Säst" du böse Dinge, wirst du böse Dinge "ernten".
  • Irgendwie hat es mich mehr beschäftigt als ich dachte.
    Ich BITTE um Entschuldigung für die Klare Worte.

    Es geht nicht um Daniel Küblböck kann man als stellvertretend ansehen.

    Wenn es eine bewusste Entscheidung war diesen Weg zu gehen da habe ICH kein Verständnis #kopfschuettel1# dafür SORRY.

    DAS ist feige und rücksichtslos Tat habt ihr an die Folgen gedacht.
    Die Vorwürfe die sich die Familie macht WAS haben wir falsch gemacht , DAS bleibt ein Lebenslang.

    Ich hatte das Glück 4. Menschen helfen zu können „Friends For Life”. #danke#

    Für alle Geister der künstlerischen Kunst aller Art solltet nicht vergessen DAS die Medien oder Fans oder die Leute die euch betreuen nicht die Bohne interessiert wie es euch geht.

    2 .Mittelfinger für alle die Mentalität des “The Next One Please” denkens.
  • Chris schrieb:

    Und als die Halbzeit aus war, waren es nur Lieder vom Küblböck, da weißt man, der Junge hat es geschafft


    Das sagt man dann so, in Hinblick auf weltlichen Erfolg oder Ruhm. Aber, nachvollziehbarer Weise, ist das nicht alles im Leben, was zählt. Die aktuellen Geschehnisse zeigen das wieder einmal mehr als deutlich und erinnern leider an andere traurige Schicksale wie z.B. jene von geliebten und beliebten Stars wie Robin Williams, Silvia Seidel u.v.a.

    Aber um wirklich erfolgreich zu sein, benötigt man mehr als nur das:

    1. Das größte Gut ist natürlich die Gesundheit. (Ist sie stark und gut, wirkt sich das vorteilhaft auf alle anderen Lebensbereiche aus. Ist sie aber beeinträchtigt, wirkt sich das negativ auf alle anderen Lebensbereiche aus.)

    2. Ebenso wichtig, die Beziehung zu anderen Menschen, Liebe, Partnerschaft, Familie. (Ohne Liebe, Geborgenheit, Verständnis, Unterstützung, Anerkennung ... da wird bald die Gesundheit, und somit wiederum andere Lebensbereiche darunter leiden.)

    3. Arbeit und Beruf. (Wir verbringen einen Großteil unserer kostbaren Lebenszeit damit, und sollten daher mit größtmöglicher Freude unserer Arbeit nachgehen. Fehlt ein Arbeitsplatz und die Einnahmequelle für Geld, werden natürlich sofort die nächsten Lebensbereiche in Mitleidenschaft gezogen.)

    4. Finanzen, Geld. (Geld schenkt uns Freiheit und ein positives Lebensgefühl. Wo aber Geld fehlt, ist die eigene Freiheit in vielerlei Hinsicht eingeschränkt. Dies wirkt sich zunächst einmal negativ auf das eigene Selbstwertgefühl aus. Hier wird die Liebe / Partnerschaft / Familie enorm wichtig, die Mut machen, motivieren und helfen kann.)

    5. Die eigene Persönlichkeit, das Selbstwertgefühl. (Ist es gut und gestärkt, voller Energie, Power und Tatendrang, wird sich das enorm förderlich auf alle anderen Lebensbereiche auswirken. Ist es aber arg geknickt, durch welche Umstände auch immer, wird sich das belastend auswirken, auf die Gesundheit, auf die Qualität der eigenen Arbeit, auf die Beziehung, etc.)

    Dies alles ist wie ein Zahnradgetriebe, das ineinander greift. Wo eines vorübergehend blockiert oder eingeschränkt ist, kann man noch recht zügig wieder daran gehen, es zu beheben. Wenn aber mehrere Bereiche betroffen sind... ab da wird es arg und es ist oftmals Hilfe von außerhalb nötig. -- Da kann einer ein gefeierter Star sein, mit viel Geld, weltlichem "Erfolg" und Ruhm ... und trotzdem elend und einsam vor die Hunde gehen, wenn z.B. sein eigenes Selbstbild / Selbstwertgefühl beschädigt ist oder von anderen ramponiert wurde. Sei es die Depression, die dann folgt; sei es die Flucht in Drogen, Alkoholismus oder Sex* oder was immer sonst an zerstörerischen Auswirkungen dann zum Tragen kommen kann.

    Die Volksweisheit warnt: "Ein Unglück kommt selten allein." Die Amerikaner sagen nicht ohne Grund: "Misery loves company." - Davor muss man sich also sehr hüten und umgehend seine Wege im Leben, seine Gedanken und Gefühle unverzüglich ändern. Häufig ist es da nötig, als erstes das Selbstwertgefühl des Betroffenen wieder zu stärken, die Persönlichkeit wieder aufzurichten, und sich nicht tiefer und tiefer in negativen Gefühlen und Gedanken (Re-Traumatisierung) zu verstricken. Denn jene sind "Diebe und Mörder" (Joh. 10:8), mit biblischen Worten ausgedrückt. Diebe, weil sie einem als erstes den inneren Frieden, die Zuversicht, Hoffnung, Stärke, den Schlaf, die Gesundheit, usw., rauben. Mörder können sie schließlich auch werden, wie man - leider - in diesem Fall zu sehen bekam...

    *Womit nicht gesagt sein soll, dass Sex an und für sich etwas Zerstörerisches sei. Präziser formuliert, meinte ich damit zerstörerisches "Suchtverhalten", das dem Menschen schadet.
  • Ascan von Bargen schrieb:

    Menschenskinder... solche Sachen machen mich sprachlos, der ich sonst nicht sehr um Worte verlegen bin ...


    Mich auch. Und vor allem auch sehr traurig. Daniel Küblböck war natürlich immer auch einer, bei dem Angst haben musste, dass das schiefgeht und er das alles nicht derpackt. Nun kam es wohl leider so. Tröstlich nur, die 33 Jahre dürfte er so gelebt haben als wären es 99 gewesen.

    Fällt mir grad nach 15 Jahren wieder ein: Seinerzeit habe ich mal aus Langeweile ein Fußballspiel in Thailand im Stadion geschaut. Paar Minuten hat es in der Halbzeit gedauert, bis ich geschnallt hab, die spielen ja ein Lied vom Küblböck. Und als die Halbzeit aus war, waren es nur Lieder vom Küblböck, da weißt man, der Junge hat es geschafft 8o
  • Simeon Hrissomallis schrieb:

    Ich denke wenn er selber gesprungen ist, war er schwer krank. Depression, etc. Schade und traurig um jeden Menschen der sein Leben selbst beendet.


    Dem stimme ich absolut zu! Die genauen Hintergründe oder Beweggründe sind ja nach wie vor nicht bekannt. Auch scheint man vom ihm bislang noch keine Spur gefunden zu haben. Aber es ist in jedem Fall erschütternd... Im Leben kann es immer mal schwierige, kritische Phasen geben, die einen an die Grenze des Erträglichen bringen. Und sie sind in vielerlei Hinsicht äußerst gefährlich. Da kann man jedem Menschen nur wünschen, dass ihm oder ihr rechtzeitig geholfen wird, in der einen oder anderen Weise, damit es nicht zum Äußersten kommt...

    Eine wahre Tragödie ist das.
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